- 22.06.2011, 09:34:40
- /
- OTS0058 OTW0058
FPÖ-Strache: Stoppt die Transferunion
"Genug österreichische Steuermilliarden für Pleitestaaten verpulvert - Euro-Abenteuer beenden!"
Wien (OTS) - Im heutigen EU-Hauptausschuss zur Vorbereitung des
Europäischen Rates am 23. und 24. Juni 2011 hat
FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache einmal mehr klar gemacht, dass mit
der FPÖ keine weiteren Abermilliarden für Pleitestaaten wie
Griechenland fließen würden. "Wir Freiheitliche fordern
SPÖ-Bundeskanzler Faymann und sein ÖVP-Beiwagerl Spindelegger
dringend dazu auf, in Brüssel ein österreichisches Veto gegen den
endgültigen Beschluss des permanenten Euro-Rettungsschirms (ESM) in
der Höhe von 700 Milliarden Euro einzulegen, um weiteren Schaden von
Österreich abzuwenden", so Strache, der im EU-Hauptausschuss einen
entsprechenden Antrag eingebracht hat, der aber von den
offensichtlichen EU-Fantasten SPÖ und ÖVP abgelehnt wurde.
"Dieser neue Euro-Rettungsschirm bedeutet die endgültige Einführung
einer Transferunion, in der die leistungsstarken Länder, wie
Österreich, dauerhaft dazu verdammt werden, ihre wohlverdienten
Steuereuros den maroden Staaten und den dahinterstehenden Gläubigern
zu schenken", warnt der freiheitliche Bundesparteiobmann eindringlich
davor, und verweist darauf, dass zahlreiche namhafte
Volkswirtschaftler seine Befürchtungen teilen. "Dies würde dazu
führen, dass letztlich auch wir Österreicher und unsere Wirtschaft
massiv unter den Sünden der Griechen und anderer Pleitekandidaten
leiden müssten", so HC Strache weiter.
"Das I-Tüpfelchen dabei ist dann noch der Umstand, dass Brüssel die
Euro-Krise zum Anlass nimmt, über die Hintertüre eine
EU-Wirtschaftregierung einzuführen, dass also Österreich seine
Finanz- und budgetpolitische Hoheit nach Brüssel abgibt", zeigt der
FPÖ-Bundesparteiobmann weiters auf. "Alles in allem eine veritable
Katastrophe, in die SPÖ und ÖVP Österreich lenken, wissentlich, dass
es Alternativen gebe, wie beispielsweise ein Ausscheiden
Griechenlands aus der Eurozone und die Schaffung einer
Hartwährungsunion", so Strache, der ein Ende des traurigen
Euro-Abenteuers fordert.
Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Parlamentsklub Tel.: 01/ 40 110 - 7012 mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at http://www.fpoe-parlamentsklub.at http://www.fpoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK