FPÖ-Strache: Stoppt die Transferunion

"Genug österreichische Steuermilliarden für Pleitestaaten verpulvert - Euro-Abenteuer beenden!"

Wien (OTS) - Im heutigen EU-Hauptausschuss zur Vorbereitung des Europäischen Rates am 23. und 24. Juni 2011 hat FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache einmal mehr klar gemacht, dass mit der FPÖ keine weiteren Abermilliarden für Pleitestaaten wie Griechenland fließen würden. "Wir Freiheitliche fordern SPÖ-Bundeskanzler Faymann und sein ÖVP-Beiwagerl Spindelegger dringend dazu auf, in Brüssel ein österreichisches Veto gegen den endgültigen Beschluss des permanenten Euro-Rettungsschirms (ESM) in der Höhe von 700 Milliarden Euro einzulegen, um weiteren Schaden von Österreich abzuwenden", so Strache, der im EU-Hauptausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht hat, der aber von den offensichtlichen EU-Fantasten SPÖ und ÖVP abgelehnt wurde.

"Dieser neue Euro-Rettungsschirm bedeutet die endgültige Einführung einer Transferunion, in der die leistungsstarken Länder, wie Österreich, dauerhaft dazu verdammt werden, ihre wohlverdienten Steuereuros den maroden Staaten und den dahinterstehenden Gläubigern zu schenken", warnt der freiheitliche Bundesparteiobmann eindringlich davor, und verweist darauf, dass zahlreiche namhafte Volkswirtschaftler seine Befürchtungen teilen. "Dies würde dazu führen, dass letztlich auch wir Österreicher und unsere Wirtschaft massiv unter den Sünden der Griechen und anderer Pleitekandidaten leiden müssten", so HC Strache weiter.

"Das I-Tüpfelchen dabei ist dann noch der Umstand, dass Brüssel die Euro-Krise zum Anlass nimmt, über die Hintertüre eine EU-Wirtschaftregierung einzuführen, dass also Österreich seine Finanz- und budgetpolitische Hoheit nach Brüssel abgibt", zeigt der FPÖ-Bundesparteiobmann weiters auf. "Alles in allem eine veritable Katastrophe, in die SPÖ und ÖVP Österreich lenken, wissentlich, dass es Alternativen gebe, wie beispielsweise ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone und die Schaffung einer Hartwährungsunion", so Strache, der ein Ende des traurigen Euro-Abenteuers fordert.

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