• 22.06.2011, 09:00:31
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VHS und Initiative BildungGRENZENLOS luden zu einer Podiumsdiskussion über das Bildungsvolksbegehren

Bildung als Erbpacht?

Wien (OTS) - Die Wiener Volkshochschulen und die Initiative
BildungGRENZENLOS luden am Montag, 20. Juni zu einer
Podiumsdiskussion über das Bildungsvolksbegehren ein. Im
KunstSozialRaum Brunnenpassage (Brunnengasse 71) diskutierten der
Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen Mario Rieder mit Gabriele
Schmid, Leiterin der Abteilung Bildungspolitik in der AK Wien,
Bezirksschulinspektor Walter Maitz und der Geschäftsführerin von
beratungsgruppe.at Liesl Frankl über die Bedeutung von Reformen im
Bildungssystem für Chancengerechtigkeit und Integration.

Offensive für Bildungsreformen notwendig

Mario Rieder, Geschäftsführer der Wiener Volkshochschulen
betonte in der Diskussion: "Erwachsenenbildung übernimmt immer mehr
wichtige Aufgaben als Reparaturwerkstatt im Bildungssystem. Wir
brauchen dringend eine Offensive für Bildungsreformen nach dem Muster
der Kreisky-Ära, die einen Schub in Richtung Öffnung und
Chancengerechtigkeit auslöste. Diese Reformen müssen zugleich bei den
Strukturen und den Inhalten im Bildungssystem als auch bei der
Ausbildung der PädagogInnen ansetzen." Walter Maitz stellte klar: "In
Österreich ist Bildung eine Erbpacht. Das belegen zahlreiche Studien.
Bildung ist von sozialer Herkunft abhängig und Bildungsferne
verhindert höhere Abschlüsse. Deshalb braucht es von klein an
Betreuungseinrichtungen, um individuelle Talente von Kindern zu
fördern. Wir müssen daran arbeiten, die Leistungen der Kinder zu
verbessern." Auch Gabriele Schmid von der AK sprach sich für Reformen
aus. "Ein starres Konzept in den Vormittag zu pressen hilft nichts.
So können Begabungen der Kinder nicht genützt oder gefördert werden."
Alle DiskutantInnen waren sich darüber einig, dass genügend
Erkenntnisse für eine Bildungsreform am Tisch liegen, die jetzt rasch
umgesetzt werden müssen.

Unterzeichnung des Volkbegehrens

Nach der Diskussionsrunde nutzen die BesucherInnen noch die
Gelegenheit, das Volksbegehren in Anwesenheit eines Notars zu
unterzeichnen.

Rückfragehinweis:

Mag.a Daniela Lehenbauer
   Mediensprecherin Wiener Volkshochschulen
   Tel.: 01/89 174-118
   Mobil: 0650/820 86 55
   E-Mail: daniela.lehenbauer@vhs.at
   www.vhs.at

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