Bürgerinitiative Rappgasse/Umgebung wehrt sich gegen Plagiat der FPÖ Floridsdorf

Wien (OTS) - Die Bürgerinitiative Rappgasse/Umgebung im Floridsdorfer Bezirksteil Jedlesee hat sich im Vorjahr konstituiert, um die Errichtung eines IslamischenZentrums mit großen Beträumen, Koranschule, Kindergarten, Supermarkt usw. durch den türkischen Verein ATIB inmitten des Jedleseer Wohngebietes zu verhindern. Seitens der Bürgerinitiative wurde damals aufgedeckt, dass dieses Islamzentrum in einem ehemaligen Fabriksgebäude bereits mehrere Monate betrieben worden ist, was danach eine sofortige Sperre durch die Baupolizei zur Folge hatte. - Mit einer Demonstration vor dem Amtshaus Am Spitz und einer groß angelegten Unterschriftenaktion (mehrere Tausend Unterstützungsunterschriften aus dem Bereich Rappgasse/Umgebung wurden gesammelt) hat die Bürgerinitiative die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erreicht. Schließlich wurde gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen das Islamzentrum Dammstraße (Wien 20) und der Bürgerinitiative Troststraße sowie der ebenfalls wegen eines vorgesehenen Islamzentrums gegründeten Bürgerinitiative "Die Gartengallier" in Wiener Neustadt zuletzt die österreichweite Plattform "Bewegung Pro Österreich" (BPÖ) gegründet.

Nunmehr ist in Floridsdorf plötzlich eine weitere sogenannten "Bürgerinitiative Rappgasse" aktiv geworden, deren Verantwortliche ausnahmslos der FPÖ Floridsdorf angehören. Allerdings wird von diesen Herren in Aussendungen - wie beispielsweise in einem von FPÖ-Aktivisten in den Postkästen im Bereich Rappgasse deponierten Flugblatt - jeder Bezug auf die FPÖ peinlich genau vermieden. Offenbar zum Zweck, den Anschein der Überparteilichkeit zu erwecken.

Dazu die gewählte Sprecherin der BI Rappgasse/Umgebung, Tina Weidinger: "Die BI Rappgasse hat es sich zum Ziel gemacht, völlig überparteilich tätig zu sein. Wir haben aber sehr wohl alle politischen Parteien um Unterstützung unserer Arbeit ersucht. Tatsächliche Unterstützung haben wir aber bisher lediglich von den Freiheitlichen erfahren, wofür wir auch sehr dankbar sind. Umso überraschter waren wir allerdings, als in den letzten Tagen plötzlich eine weitere sogenannte "Bürgerinitiative Rappgasse" auftauchte, deren Verantwortliche als Mitglieder der FPÖ auch in der Floridsdorfer Bezirksvertretung sitzen. Es ist uns völlig unverständlich, dass man sich, offenbar angesichts der hohen Akzeptanz unserer Bürgerinitiative bei der Floridsdorfer Bevölkerung, seitens der Bezirks-FPÖ plötzlich als "Trittbrettfahrer" getätigt und die Bürger ganz offensichtlich hinters Licht zu führen versucht. Wir werden unsere Arbeit jedenfalls weiterhin überparteilich und der Rechtsstaatlichkeit entsprechend fortsetzen mit dem Ziel, ein türkisch-islamisches Großzentrum in der Rappgasse zu verhindern".

Hans Jörg Schimanek, stellvertretender Sprecher der BI und Bezirksrat der Bürgerliste WIFF - Wir für Floridsdorf: "Hier handelt es sich offenbar um einen peinlichen Profilierungsversuch einiger Leute, deren politische Arbeit von der Floridsdorfer Bevölkerung derzeit kaum wahrgenommen wird. Eine derartige Vorgangsweise ist nicht nur aus meiner Sicht für die FPÖ insgesamt völlig kontraproduktiv und kann daher wohl auch nicht im Sinne von Parteiobmann H.-C. Strache&Co. Sein. Ich hoffe, der FPÖ-Chef machten diesem peinlichen Spuk rasch ein Ende".

Rückfragen & Kontakt:

BI-Sprecherin Tina Weidinger (0664/555 63 07)
BI-Sprecher-Stv. Hans Jörg Schimanek (0664/20 24 132)

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