Falter: AKH-Skandal bringt neue Ergebnisse

Korruptionsstaatsanwaltschaft überwachte AKH-Verwaltungsdirektorin - Anklage wegen Amtsmissbrauch und Untreue möglich

Wien (OTS) - Beim AKH-Skandal zeichnet sich eine neue Wendung ab. Wie der Falter in seiner am Mittwoch erscheinenden Ausgabe berichtet, ermittelt die Korruptionsstaatsanwaltschaft im Fall des AKH-Vergabeskandals mit schwerem Geschütz. Um herauszufinden, ob bei der Vergabe des Reinigungsauftrags für das Spital Amtsmissbrauch oder Untreue vorliegt, wurde auch das Telefon der Verwaltungsdirektorin des AKH, Elisabeth Pal, überwacht, weil sie im Verdacht stünde, "wissentlich ihre Befugnis" missbraucht zu haben. Dabei wurden auch Standortdaten der Beschuldigten erhoben. Die Justiz will wissen, ob sich Spitzen des AKH mit den kleinen Beamten zu Absprachen getroffen haben.

Eine Anklage wegen Untreue und Amtsmissbrauchs gegen einige der Beamten scheint wahrscheinlich. Elisabeth Pal beteuerte vor der Staatsanwaltschaft ihre Unschuld, sie habe mit den Drohungen nichts zu tun.

Die Justiz will zum laufenden Verfahren keine Stellungnahme abgeben.

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