- 17.06.2011, 12:54:28
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Töchterle und Sünkel: Voranmeldung bringt mehr Planbarkeit für Universitäten und Verbesserung für Studierende
Voranmeldung NEU - BMWF und uniko präsentieren Informationsmaßnahmen - www.studienbeginn.at online

Wien (OTS) - "Die Voranmeldung zum Studium bringt mehr Planbarkeit
für Universitäten und Verbesserungen für Studierende", so
Wissenschaftsminister Dr. Karlheinz Töchterle und der Präsident der
Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko), Dr. Hans Sünkel.
Über die im Herbst erstmals geltende Regelung informieren das
Wissenschafts- und Forschungsministerium sowie uniko umfassend: Die
(angehenden) Studierenden werden auf die neuen Rahmenbedingungen für
den Start ins Universitätsleben rechtzeitig auf unterschiedlichen
Kommunikationswegen aufmerksam gemacht. Unter anderem wurde eine
eigene Homepage eingerichtet: www.studienbeginn.at
Zum breiten Informationsangebot zählen u.a. Informationen an
österreichischen Schulen sowie der Versand von Briefen an alle
Maturant/innen im Juni. Weiters erging bereits ein
Informationsschreiben an alle österreichischen
Studienbeihilfebezieher/innen, in der kommenden Woche wird ein
solches auch an Familienbeihilfebezieher/innen, deren Kinder zwischen
17 und 24 Jahre alt sind, versandt. Darüber hinaus wurde eine
zusätzliche, auf Grundwehr- und Zivildiener ausgerichtete,
Kommunikationsschiene aufgesetzt. Zudem wird im Rahmen einer
umfangreichen Print- und Weboffensive im In- und Ausland inklusive
der neuen Website www.studienbeginn.at auf die Neuerung aufmerksam
gemacht. Dort finden (angehende) Studierende die wichtigsten
Informationen zur Voranmeldung sowie einen Überblick über Anmelde-
und Zulassungsfristen an den einzelnen Universitäten.
Für Wissenschaftsminister Töchterle dienen diese Maßnahmen auch dazu,
Studierende in ihrer Entscheidungsphase verstärkt zu unterstützen.
Die Voranmeldung solle auch dazu beitragen, dass sich junge Menschen
bereits in dieser Phase intensiv mit der Studienwahl beschäftigen und
sich bereits früh mit bestehenden Möglichkeiten auseinandersetzen.
"Die Voranmeldung ist somit auch eine Unterstützung im Sinne der
Orientierung", so Töchterle.
Dessen ungeachtet beharrt die Universitätenkonferenz auf ihrer
Forderung, den Hochschulzugang nach transparenten, an Studienplätzen
orientierten Kapazitäten auszurichten. "Die neue Regelung ist zwar
eine Verbesserung gegenüber der bisherigen von Beliebigkeit
gekennzeichneten Anmeldepraxis", räumt Sünkel ein. Eine optimale
Lösung scheitere aber nach wie vor an der Uneinigkeit innerhalb der
Regierung bei der Zugangsfrage. Diese sollte daher, so der
uniko-Präsident, so rasch wie möglich in Angriff genommen werden.
Die neue Regelung im Überblick
Mit kommendem Wintersemester ist für einen Großteil der Studien an
insgesamt elf öffentlichen Universitäten (Universität Wien,
Universität Graz, Universität Innsbruck, Universität Salzburg, TU
Wien, TU Graz, Montanuniversität Leoben, BOKU Wien, WU Wien,
Universität Linz und Universität Klagenfurt) erstmals eine
Voranmeldung notwendig. An den restlichen Universitäten gelten
bereits jetzt besondere Zugangsregelungen (Medizinische und
Künstlerische Universitäten sowie für weitere Fächer wie insbesondere
Sport, Psychologie und Kommunikationswissenschaften/Publizistik), sie
sind daher von der neuen Regelung nicht berührt. Die Voranmeldung ist
gemäß der jüngsten Universitätsgesetznovelle Voraussetzung für die
Zulassung und den Wechsel zu einem Bachelor-, Master- oder
Diplomstudium, sofern für das betreffende Studium keine besonderen
gesetzlichen Zugangsregelungen bestehen. Für die Fortsetzung eines
Studiums ist keine Voranmeldung erforderlich. Die Voranmeldung
ersetzt nicht die Zulassung zu einem Studium. Für diese gilt
unverändert die Frist bis Ende Oktober bzw. die Nachfrist bis Ende
November für das kommende Wintersemester.
Vor der eigentlichen Inskription gibt es nunmehr eine mindestens
zweiwöchige Voranmeldefrist bis spätestens 31. August
(Wintersemester) bzw. 31. Jänner (Sommersemester), wobei die
Anmeldung über die jeweiligen Universitäten erfolgt. Die Frist kann
von den Universitäten eigenständig eingerichtet und auch ausgedehnt
werden. Diese Maßnahme wird aus Sicht der Universitäten zur besseren
Vorbereitung für den Beginn des kommenden Studienjahres beitragen.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien Pressesprecher: Markus Gorfer Tel.: +43 1 531 20-9027 Email: [email protected] Homepage: www.bmwf.gv.at Österreichische Universitätenkonferenz Floragasse 7 / 7, 1040 Wien Referent für Öffentlichkeitsarbeit : Manfred Kadi Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24 Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22 Email: [email protected] Homepage: www.uniko.ac.at
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