ÖAMTC informiert über die beliebtesten Reiseländer der Österreicher - Teil 5: Griechenland

Sechs Prozent der österreichischen Urlauber wollen ihre Ferien in Griechenland verbringen

Wien (OTS) - Der ÖAMTC hat gemeinsam mit dem Institut für Freizeit- und Tourismusforschung die Österreichische Tourismusanalyse durchgeführt. Das Ergebnis: die österreichischen Urlauber zieht es diesen Sommer hauptsächlich nach Italien, Kroatien, Spanien, in die Türkei und nach Griechenland. Damit Reiselustige bestens informiert in den wohlverdienten Urlaub starten können, liefert der ÖAMTC alles Wissenswerte über diese Länder.

Laut Tourismusanalyse 2011 zählt Griechenland für die Österreicher zu den fünf beliebtesten Auslandsreisezielen. Sechs Prozent wollen ihren Jahresurlaub dort verbringen. "Momentan gibt es viele Krisenmeldungen aus Griechenland. Die Streiks und Demonstrationen finden vorwiegend in Athen statt. Beliebte Urlaubsregionen wie Kreta oder Rhodos sind derzeit nicht betroffen", weiß ÖAMTC-Reiseexpertin Cornelia Schwarz. In größeren Städten sollte man Menschenansammlungen und Demonstrationen allerdings aus dem Weg gehen. "Wer eine Griechenland-Reise plant, sollte über Medienberichte Informationen zur derzeitigen Lage einholen und sich gegebenenfalls beim Reiseveranstalter über mögliche Probleme erkundigen", empfiehlt die Club-Touristikerin. Die ÖAMTC-Touristik hat außerdem die wichtigsten Bestimmungen Griechenlands zusammengefasst, damit die schönste Zeit des Jahres möglichst stress- und sorgenfrei abläuft.

* Einreise: Ein Reisepass oder gültiger Personalausweis ist für die Einreise erforderlich. "Der Pass darf zwar bis zu fünf Jahre abgelaufen sein, das Passfoto muss aber mit dem tatsächlichen Aussehen übereinstimmen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Bei Flugreisen sollte der Reisepass hingegen nicht abgelaufen sein. Einige Airlines verweigern Passagieren ohne gültigen Pass die Beförderung. Minderjährige, die ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten nach Griechenland einreisen, benötigen neben einem eigenen Reisepass eine Vollmacht der Eltern in englischer und deutscher Sprache. Eine Vorlage und weiterführende Informationen findet man in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

* Anreise mit dem Auto: Reisende, die mit dem Auto oder dem Wohnmobil nach Griechenland fahren, müssen beachten, dass sie Drittländer wie Serbien durchqueren und die jeweils gültigen Bestimmungen der durchreisten Länder einhalten müssen.

* Haustiere: Wer Hund oder Katze nach Griechenland mitnehmen möchte, benötigt einen gültigen EU-Heimtierausweis. Bei der Einreise über Nicht-EU-Länder mit geringerem Tollwutstatus (z. B. Serbien) müssen zusätzlich Tollwut-Antikörper nachgewiesen werden. "Dies ist frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich und muss vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigt werden", weiß die ÖAMTC-Touristikerin.

* Fähre: Urlauber, die in Griechenland mit Wohnmobil oder Wohnwagen unterwegs sind, nutzen oft Fähren, um ihr Ziel zu erreichen. "Seit einigen Jahren häufen sich Berichte von Touristen, die bei der Heimreise 'blinde Passagiere' an Bord vorfanden. Die illegalen Auswanderer verstecken sich in Urlauberfahrzeugen, um so nach Mitteleuropa zu gelangen", so die ÖAMTC-Reiseexpertin. Werden die ungebetenen Gäste von den Behörden entdeckt, kann das unangenehme Konsequenzen für die meist ahnungslosen Urlauber haben. Deshalb gilt:
Keine Anhalter mitnehmen, Fahrzeug an einem möglichst überwachten Ort abstellen und verschlossen halten und vor der Ausreise Fahrzeug überprüfen.

* Maut: Straßenbenützungsgebühren werden für die Autobahnen zwischen Thessaloniki, Athen, Patras und Tripoli sowie für einige Tunnel, Brücken und Nationalstraßenabschnitte eingehoben. Entlang der Egnatia Odos (A2) wird seit 2010 schrittweise ein Mautsystem eingeführt. Die anfallenden Mautkosten können im Vorfeld mit dem ÖAMTC-Routenplaner berechnet werden: www.oeamtc.at/routenplaner .

* Abweichende Verkehrsbestimmungen: Neben Verbandspaket, Warndreieck und Warnweste muss ein Feuerlöscher an Bord des Kfz sein. Am Steuer zu telefonieren ist nur mit einer kabellosen Freisprecheinrichtung erlaubt. "Das Abblendlicht darf bei Pkw tagsüber nicht eingeschaltet sein. Ausnahmen gibt es bei schlechtem Wetter und für Fahrzeuge mit automatisch aktiviertem Tagfahrlicht", erklärt die ÖAMTC-Expertin.

* Tanken: Die Einfuhr von Kraftstoff in Kanistern, deren Mitnahme auf Fährschiffen und das Auffüllen von Kanistern an Tankstellen ist verboten. Rechtzeitig tanken sollte man vor der Benutzung der A2 Igoumenitsa - Thessaloniki - Kipi: "Obwohl die wichtigste West-Ost-Verbindung quer durch Griechenland seit einigen Jahren durchgängig befahrbar ist, gibt es immer noch keine Tankstellen entlang der rund 700 Kilometer langen Strecke", warnt die ÖAMTC-Touristikerin. Wer tanken will oder muss, ist daher gezwungen, von der Autobahn abzufahren und in der nächsten Ortschaft eine Zapfsäule zu suchen.

* Rauchverbot: In allen öffentlichen Gebäuden und in Lokalen herrscht Rauchverbot. Seit Dezember 2010 ist in Griechenland außerdem das Rauchen in privaten und öffentlichen Fahrzeugen verboten, wenn Kinder unter zwölf Jahren mit an Bord sind. Wer im privaten Fahrzeug dagegen verstößt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 1.500 Euro. Dabei ist unerheblich, ob es sich beim Raucher um den Fahrer oder einen Mitfahrer handelt.

* Mopedverleih: Auch wenn es in der Praxis oft anders gehandhabt wird, ist laut Gesetz die Anmietung von Mopeds bis 50 ccm mit dem Pkw-Führerschein nicht erlaubt. Es wird zumindest ein Führerschein für Leichtmotorräder (Klasse A leicht) benötigt.

Ausführliche Informationen zu Griechenland findet man in der ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

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