• 17.06.2011, 10:03:36
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ÖAMTC informiert über die beliebtesten Reiseländer der Österreicher - Teil 5: Griechenland

Sechs Prozent der österreichischen Urlauber wollen ihre Ferien in Griechenland verbringen

Wien (OTS) - Der ÖAMTC hat gemeinsam mit dem Institut für
Freizeit- und Tourismusforschung die Österreichische Tourismusanalyse
durchgeführt. Das Ergebnis: die österreichischen Urlauber zieht es
diesen Sommer hauptsächlich nach Italien, Kroatien, Spanien, in die
Türkei und nach Griechenland. Damit Reiselustige bestens informiert
in den wohlverdienten Urlaub starten können, liefert der ÖAMTC alles
Wissenswerte über diese Länder.

Laut Tourismusanalyse 2011 zählt Griechenland für die Österreicher
zu den fünf beliebtesten Auslandsreisezielen. Sechs Prozent wollen
ihren Jahresurlaub dort verbringen. "Momentan gibt es viele
Krisenmeldungen aus Griechenland. Die Streiks und Demonstrationen
finden vorwiegend in Athen statt. Beliebte Urlaubsregionen wie Kreta
oder Rhodos sind derzeit nicht betroffen", weiß ÖAMTC-Reiseexpertin
Cornelia Schwarz. In größeren Städten sollte man Menschenansammlungen
und Demonstrationen allerdings aus dem Weg gehen. "Wer eine
Griechenland-Reise plant, sollte über Medienberichte Informationen
zur derzeitigen Lage einholen und sich gegebenenfalls beim
Reiseveranstalter über mögliche Probleme erkundigen", empfiehlt die
Club-Touristikerin. Die ÖAMTC-Touristik hat außerdem die wichtigsten
Bestimmungen Griechenlands zusammengefasst, damit die schönste Zeit
des Jahres möglichst stress- und sorgenfrei abläuft.

* Einreise: Ein Reisepass oder gültiger Personalausweis ist für die
Einreise erforderlich. "Der Pass darf zwar bis zu fünf Jahre
abgelaufen sein, das Passfoto muss aber mit dem tatsächlichen
Aussehen übereinstimmen", erklärt die ÖAMTC-Expertin. Bei Flugreisen
sollte der Reisepass hingegen nicht abgelaufen sein. Einige Airlines
verweigern Passagieren ohne gültigen Pass die Beförderung.
Minderjährige, die ohne Begleitung eines Erziehungsberechtigten nach
Griechenland einreisen, benötigen neben einem eigenen Reisepass eine
Vollmacht der Eltern in englischer und deutscher Sprache. Eine
Vorlage und weiterführende Informationen findet man in der
ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

* Anreise mit dem Auto: Reisende, die mit dem Auto oder dem Wohnmobil
nach Griechenland fahren, müssen beachten, dass sie Drittländer wie
Serbien durchqueren und die jeweils gültigen Bestimmungen der
durchreisten Länder einhalten müssen.

* Haustiere: Wer Hund oder Katze nach Griechenland mitnehmen möchte,
benötigt einen gültigen EU-Heimtierausweis. Bei der Einreise über
Nicht-EU-Länder mit geringerem Tollwutstatus (z. B. Serbien) müssen
zusätzlich Tollwut-Antikörper nachgewiesen werden. "Dies ist
frühestens 30 Tage nach der Impfung anhand einer Blutprobe möglich
und muss vom Tierarzt im EU-Heimtierausweis bestätigt werden", weiß
die ÖAMTC-Touristikerin.

* Fähre: Urlauber, die in Griechenland mit Wohnmobil oder Wohnwagen
unterwegs sind, nutzen oft Fähren, um ihr Ziel zu erreichen. "Seit
einigen Jahren häufen sich Berichte von Touristen, die bei der
Heimreise 'blinde Passagiere' an Bord vorfanden. Die illegalen
Auswanderer verstecken sich in Urlauberfahrzeugen, um so nach
Mitteleuropa zu gelangen", so die ÖAMTC-Reiseexpertin. Werden die
ungebetenen Gäste von den Behörden entdeckt, kann das unangenehme
Konsequenzen für die meist ahnungslosen Urlauber haben. Deshalb gilt:
Keine Anhalter mitnehmen, Fahrzeug an einem möglichst überwachten Ort
abstellen und verschlossen halten und vor der Ausreise Fahrzeug
überprüfen.

* Maut: Straßenbenützungsgebühren werden für die Autobahnen zwischen
Thessaloniki, Athen, Patras und Tripoli sowie für einige Tunnel,
Brücken und Nationalstraßenabschnitte eingehoben. Entlang der Egnatia
Odos (A2) wird seit 2010 schrittweise ein Mautsystem eingeführt. Die
anfallenden Mautkosten können im Vorfeld mit dem ÖAMTC-Routenplaner
berechnet werden: www.oeamtc.at/routenplaner .

* Abweichende Verkehrsbestimmungen: Neben Verbandspaket, Warndreieck
und Warnweste muss ein Feuerlöscher an Bord des Kfz sein. Am Steuer
zu telefonieren ist nur mit einer kabellosen Freisprecheinrichtung
erlaubt. "Das Abblendlicht darf bei Pkw tagsüber nicht eingeschaltet
sein. Ausnahmen gibt es bei schlechtem Wetter und für Fahrzeuge mit
automatisch aktiviertem Tagfahrlicht", erklärt die ÖAMTC-Expertin.

* Tanken: Die Einfuhr von Kraftstoff in Kanistern, deren Mitnahme auf
Fährschiffen und das Auffüllen von Kanistern an Tankstellen ist
verboten. Rechtzeitig tanken sollte man vor der Benutzung der A2
Igoumenitsa - Thessaloniki - Kipi: "Obwohl die wichtigste
West-Ost-Verbindung quer durch Griechenland seit einigen Jahren
durchgängig befahrbar ist, gibt es immer noch keine Tankstellen
entlang der rund 700 Kilometer langen Strecke", warnt die
ÖAMTC-Touristikerin. Wer tanken will oder muss, ist daher gezwungen,
von der Autobahn abzufahren und in der nächsten Ortschaft eine
Zapfsäule zu suchen.

* Rauchverbot: In allen öffentlichen Gebäuden und in Lokalen herrscht
Rauchverbot. Seit Dezember 2010 ist in Griechenland außerdem das
Rauchen in privaten und öffentlichen Fahrzeugen verboten, wenn Kinder
unter zwölf Jahren mit an Bord sind. Wer im privaten Fahrzeug dagegen
verstößt, riskiert ein Bußgeld in Höhe von 1.500 Euro. Dabei ist
unerheblich, ob es sich beim Raucher um den Fahrer oder einen
Mitfahrer handelt.

* Mopedverleih: Auch wenn es in der Praxis oft anders gehandhabt
wird, ist laut Gesetz die Anmietung von Mopeds bis 50 ccm mit dem
Pkw-Führerschein nicht erlaubt. Es wird zumindest ein Führerschein
für Leichtmotorräder (Klasse A leicht) benötigt.

Ausführliche Informationen zu Griechenland findet man in der
ÖAMTC-Länderdatenbank unter www.oeamtc.at/laenderinfo.

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Stefan Tschernutter
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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