Anschober: Keine problematischen Sprossen aus Deutschland in Oberösterreich im Handel

Bereits deutlich über 700 Hus-Fälle in Deutschland, keiner in Oberösterreich

Linz (OTS) - Nachdem in Deutschland der - mittlerweile bestätigte
- Verdacht geäußert wurde, EHEC könnte von Sprossen ausgegangen sein, hat die OÖ Lebensmittelaufsicht Nachschau in den oberösterreichischen Großhandelsbetrieben gehalten, die mit Sprossen handeln. Dabei wurden keine Sprossen mit Herkunft aus Deutschland gefunden. Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung warnt allerdings bis zur abschließenden Klärung und dem Vorliegen der endgültigen Untersuchungsergebnisse vor dem Verzehr von Sprossen - auch von selbstgezüchteten. Die österreichischen Behörden werden ständig über das Europäische Schnellwarnsystem RASFF über die neuesten Entwicklungen informiert.

"Da mittlerweile jener deutsche Betrieb identifiziert werden konnte, von dem die EHEC-verseuchten Sprossen mit höchster Wahrscheinlichkeit produziert wurden und keine derartigen Sprossen den oberösterreichischen Markt erreich haben, kann wie auch von den deutschen Behörden endgültig Entwarnung für Gemüse wie Tomaten, Gurken, Paprika u.s.w. gegeben werden", beruhigt KonsumentInnenschutzlandesrat Rudi Anschober. "Dennoch sind generell konsequente Hygienemaßnahmen in der Küche und bei der Verarbeitung dringend anzuraten", so Anschober abschließend.

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