FORMAT: Karl-Heinz Grasser steigt aus dem Immobiliengeschäft aus

Trennung von Partner Ernst Karl Plech in Vorbereitung

Wien (OTS) - Karl-Heinz Grasser und Ernst Karl Plech beenden ihr Joint Venture im Immobilienbereich. Das berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Im Juni 2009 starteten Grasser, Plech und der Real-Estate-Experte Jürgen Schnabl die GPS Immobilien GmbH. Die drei hielten jeweils ein Drittel der Gesellschaftsanteile. Damit soll nun Schluss sein. "Der Abtretungsvertrag ist fertig", sagt Schnabl gegenüber FORMAT. Demnach werden Grasser und Schnabl ihre Anteile an Plech abtreten. Schnabl:
"In ein bis zwei Wochen wird es einen gemeinsamen Termin beim Notar geben." Danach werde die Trennung offiziell ins Firmenbuch eingetragen.

Die seit September 2009 laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien in der Provisionsaffäre Buwog schreckten laut FORMAT viele potentielle GPS-Geschäftspartner ab. Denn Grasser und Plech werden im Buwog-Verfahren als Beschuldigte geführt. Die Fortführung der GPS GmbH machte daher wirtschaftlich keinen Sinn mehr, heißt es.

Karl-Heinz Grasser löst sich laut FORMAT offenbar sukzessive von Engagements in Österreich. Im April verkaufte er seine Anteile an der JaBo Software Vertrieb- und Entwicklung GmbH ("Checkfelix") an den US-Reisesuchmaschinenbetreiber Kayak Software Corporation. Im Vorjahr legte er sein Aufsichtsratspräsidentschaft beim Fondsverwalter C-Quadrat AG zurück. Im Jahr 2008 trat er seine Anteile an der Valora Solutions Projektbegleitung GmbH zur Gänze an Freund Walter Meischberger ab. Nach dem GPS-Deal bleibt Grasser nur noch die Valuecreation GmbH in Österreich, wo er Geschäftsführer und Alleingesellschafter ist. Den Großteil seines Vermögens bunkert Grasser aber ohnedies seit 2007 im Ausland (Liechtenstein, Zypern).

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