- 16.06.2011, 10:16:32
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Vermisste Kinder: BZÖ-Grosz: Regierung zahlt für Hotline nicht
Gerald Grosz ging mit gutem Beispiel voran und spendete 100 Euro für Freischaltung der Vermissten-Hotline

Wien (OTS) - Mit einer europaweit einheitlichen und gebührenfreien
Telefonhotline will die EU eine erste Anlaufstelle und rasche Hilfe
für Eltern schaffen, wenn ein Kind vermisst wird. Doch die Rufnummer
116 000 ist bisher erst in der Hälfte der EU-Staaten einsatzbereit.
Auch Österreich leistet dieser Vorgabe der Europäischen Kommission
nicht Folge. "Bis heute weigert sich die rot-schwarze Regierung,
diese 12.250 Euro für die Hotline-Einrichtungsgebühr "wegen
budgetärer Engpässe" zu bezahlen. Österreich gibt 1,2 Mrd. Euro für
Griechenland aus - Geld, das wir nie mehr sehen. Das ist eigentlich
schon unglaublich, wenn man bedenkt, dass Österreich seit einem Jahr
alle fünf Minuten 12.250 Euro nach Griechenland überweist", sagte
heute BZÖ-Menschenrechtssprecher Abg. Gerald Grosz im Zuge der
Fragestunde an Außenminister Spindelegger.
Daher ging Gerald Grosz mit gutem Beispiel voran, spendete 100 Euro
und stellte eine Spendenbox auf seinem Platz im Plenum auf, damit
diese 12.250 Euro für diese gute und sinnvolle Sache zusammenkommen.
Grosz hoffte dennoch, dass Außenminister Spindelegger innerhalb der
Regierung einen Beschluss herbeiführen könnte, damit diese Vorgabe
der Europäischen Kommission für diese Hotline endlich umgesetzt
werden kann.
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Rückfragehinweis:
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