• 15.06.2011, 11:38:39
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VP-Aigner: Kindesmisshandlung zeigt abermals Überforderung der Wiener Jugendwohlfahrt

Wien (OTS) - Der tragische Fall einer misshandelten 3jährigen
zeigt für VP-Gemeinderat Wolfgang Aigner in eindringlicher Weise,
dass die Wiener Jugendwohlfahrt, wie auch die Volksanwaltschaft ein
weiteres Mal bestätigt hat, kurz vor dem Kollaps steht. So war den
Medien zu entnehmen, dass das Wiener Jugendamt zwar von massiven
Problemen in der Familie wusste, aber keine laufende Kontrolle und
Begleitung der Eltern möglich war. "Es steht außer Streit, dass sich
Einzelfälle niemals verhindern lassen. Ebenso unbestritten ist aber
auch, dass das Wiener Jugendamt unter chronischem Personalmangel
leidet. Dieser Personalmangel hat auch im aktuellen Fall dazu
geführt, dass es keine Konsequenzen gab, obgleich die Mutter sich
nicht kooperativ zeigte."

Utl.: Mehr Personal für Jugendamt statt teurer Eigenwerbung des
Stadtrates

Wie von Seiten der ÖVP Wien bereits wiederholt - aber erfolglos -
gefordert, ist eine Aufstockung des Personals in der Wiener
Jugendwohlfahrt das Gebot der Stunde. Während die Stadt Wien für
teure Prestigeprojekte wie den Campus Hauptbahnhof 80 Millionen Euro
in die Hand nehme und eine teure Werbeaktion nach der anderen über
den Bürgern niedergehen lasse, werde die Wiener Jugendwohlfahrt seit
Jahren kaputtgespart. Das qualifizierte Personal sei schon längst an
den Grenzen seiner Kapazitäten angelangt. Das werde auch von der
Volksanwaltschaft abermals festgestellt. "Der zuständige SP-Stadtrat
Oxonitsch ist dringend aufgerufen, endlich einen Plan für die
dauerhafte Aufstockung und die Betreuung des Personals des
Jugendamtes vorzustellen, damit nicht länger hilfebedürftige Kinder
und überforderte Mitarbeiter im Regen stehen gelassen werden. Die
politische Verantwortung liegt beim Stadtrat und nicht bei den
Mitarbeitern, die unter schlechten Bedingungen eine ungemein
verantwortungsvolle und heikle Aufgabe übernehmen", so Aigner
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

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