VP-Aigner ad Vettermann: Die Wahrheit nicht verdrehen, Herr Kollege!

Wiener Krisenzentren erhalten von der Volksanwaltschaft ein klares "Nicht genügend"

Wien (OTS) - Erstaunt zeigte sich heute der Bildungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Aigner, ob der Aussagen von SP-Vettermann. "Offenbar laboriert der werte Herr Kollege an einer Lese- und Wahrnehmungsschwäche. Der Bericht der Volksanwaltschaft lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Die Krisenzentren stehen laut Feststellungen der Volksanwaltschaft vor dem Kollaps, sind chronisch überbelegt und leiden an personeller Ausdünnung. Kinder, die in einer emotionalen Ausnahmesituation stehen, müssen monatelang in Notbetten auf dem Gang schlafen und können nicht mehr von fachlich entsprechend ausgebildetem Personal betreut werden. Es ist absurd, hier von einem guten Zeugnis zu sprechen, das grenzt an Realitätsverweigerung", betont Aigner

Die ÖVP Wien weist auch die gebetsmühlenartigen Bundesländervergleiche zurück. "Wien erhält als Bundesland und Millionenstadt aus mehreren Töpfen Geld, daher ist es nur natürlich, dass die Infrastruktur nicht mit jener in einer Bezirksstadt am Land verglichen werden kann. Es ist vielmehr die falsche Prioritätensetzung der SPÖ, die Kinder in Ausnahmesituationen auf dem Boden schlafen lässt. Die unzähligen Millionen, die der für die Missstände verantwortliche Stadtrat Oxonitsch in Werbekampagnen fließen lässt, wären beim Ausbau der Krisenzentren weit besser angelegt", so Aigner abschließend.

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