Silhavy fordert längere Beschäftigungsdauer in Tourismusbetrieben

Wien (OTS/SK) - Die Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist Prestigebranche und ein Schlüsselsektor der österreichischen Wirtschaft in arbeitsmarktpolitischer Sicht. "Bedauerlicherweise ist die Fluktuation in den Betrieben sehr hoch und die durchschnittliche Verweildauer der Beschäftigten in der Höhe von sieben Monaten recht gering", so SPÖ-Tourismussprecherin Heidrun Silhavy zum im Tourismusausschuss diskutierten Tourismusbericht 2010. Silhavy schlägt daher vor, die Beschäftigungsdauer in den Betrieben zu verlängern, um die Menschen und ihr Know-How länger in den Betrieben zu halten. Weiters soll die Arbeitsplatzqualität gehoben und die Bezahlung verbessert werden. ****

Auf gutem Weg ist die vom Tourismusausschuss initiierte Attraktivierung der Wintersportwochen, so Silhavy, da das Sportministerium als Koordinator die Aktivitäten bündelt und seitens des Wirtschaftsministeriums die Österreich Werbung zusätzlich 300.000 Euro für eine Werbekampagne zur Verfügung stellt.

Die SPÖ-Tourismussprecherin tritt zudem dafür ein, die Werbung auf den Tourismusmärkten in Drittstaaten mit entsprechenden Sprachkursen für das Tourismuspersonal zu verbinden und regte für die Erstellung der künftigen Tourismusberichte an, die Entwicklung des Kongress- und Geschäftstourismus zu berücksichtigen.

Zum 5-Parteien-Antrag betreffend touristischer Bedeutung der alpinen Infrastruktur wurde die von der SPÖ betonte Wichtigkeit der Wegefreiheit und dem freien Zugang zur Natur seitens der im Ausschuss anwesenden Expertinnen und Experten unterstützt. "Denn", so Silhavy, "es soll kein Einheimischer dafür zahlen müssen, dass er am Reichtum der heimischen Landschaft Anteil nehmen kann." (Schluss) sc/mp

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