- 08.06.2011, 10:47:00
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"Die Botschafter des Glaubens - ein Tag im Stift Melk"
Feiertags-Dokumentation am Pfingstmontag in ORF 2
St. Pölten (OTS) -
Jedes Jahr besuchen an die 500.000 Menschen Stift Melk- das "beste
historische Reiseziel weltweit", wie 2008 eine internationale
Umfrage unter Tourismusfachleuten und Journalisten ergeben hat. Trotz
der täglichen Besucherströme und jährlich 10.000 Führungen in neun
Sprachen steht die architektonisch beeindruckende Anlage aber nicht
nur aus touristischer Sicht im Blickpunkt - Stift Melk ist vor allem
auch eines der bedeutendsten spirituellen Zentren des Landes, das von
mehr als 25 Ordensleuten im Konvent geprägt wird.
Die Geschichte von Stift Melk an der Donau ist seit 900 Jahren
untrennbar mit der Geschichte Österreichs und den Babenbergern
verbunden: Leopold II. wandelte die damalige Melker Burg nämlich in
ein Kloster um und wählte die Benediktiner für seinen Plan, ein
geistliches und geistiges Zentrum in der Region zu schaffen. Schon im
Jahr 1110 erhielt das Kloster den vollständigen päpstlichen Schutz
und damit seine Unabhängigkeit.
Diese Feiertags-Dokumentation aus dem ORF Landesstudio
Niederösterreich am Pfingstmontag, 13. Juni 2011, 17.35 Uhr, ORF
2(Gestaltung: Andreas Leitner, Kamera: Erich Strommer) zeichnet das
Leben und Arbeiten der Ordensgemeinschaft in der oft so genannten
"Stadt auf dem Berg". Dem Publikum werden dabei auch die Türen zu
jenen Orten im Stift geöffnet, die dem Besucher im Rahmen von
Führungen ansonsten nicht zugänglich sind - etwa in die Prälatur, auf
den Glockenturm und zu einem einzigartigen barocken Uhrwerk.
Die Dramaturgie orientiert sich dabei am Tagesablauf im Stift, der
seinerseits dem Leitspruch der Benediktiner folgt: "Ora et labora et
lege" - "bete, arbeite und lese". Im Film kommt noch "cena et
celebra" dazu - das Essen und das Feiern.
Am Beginn des Tages steht das Morgengebet der Patres, gefolgt vom
Unterricht für die mehr als 900 Schülerinnen und Schüler im
stiftseigenen Gymnasium, seelsorgliche Tätigkeiten sowie verschiedene
Alltags- und Instandhaltungsarbeiten im Stift. Zur selben Zeit sind
auch schon die ersten Tagestouristen im barocken Anwesen des Stifts
eingetroffen...
Während um die Mittagszeit die Patres wieder zum Gebet
zusammenkommen, machen viele Jugendliche Station im Jugendzentrum
"Treffpunkt" und die Touristen lassen es sich im Restaurant
schmecken. Später nutzen die Ordensleute den Konventgarten als
Rückzugsgebiet, die Gäste den öffentlich zugänglichen Park. Auch am
Nachmittag besuchen viele Menschen die Kunstschätze des Stifts,
während der Abt des Stiftes Ehrengäste in den Räumlichkeiten der
Prälatur empfängt.
Und am Abend schließlich wird ein Festgottesdienst zu Ehren des
Heiligen Benedikt gefeiert, ehe der Tag mit einem Konzert im Pavillon
der Parkanlage ausklingt. Die Gäste verlassen das Areal, in den
Zimmern der Klausur erlöschen nach und nach die Lichter. Die Nacht
legt sich über das Stift - das Tagwerk ist vollbracht.
Rückfragehinweis:
ORF Landesstudio Niederösterreich
Mag. Michael Koch
Tel.: 02742/2210 23754
mailto:[email protected]
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