"Die Botschafter des Glaubens - ein Tag im Stift Melk"

Feiertags-Dokumentation am Pfingstmontag in ORF 2

St. Pölten (OTS) - Jedes Jahr besuchen an die 500.000 Menschen Stift Melk- das "beste historische Reiseziel weltweit", wie 2008 eine internationale Umfrage unter Tourismusfachleuten und Journalisten ergeben hat. Trotz der täglichen Besucherströme und jährlich 10.000 Führungen in neun Sprachen steht die architektonisch beeindruckende Anlage aber nicht nur aus touristischer Sicht im Blickpunkt - Stift Melk ist vor allem auch eines der bedeutendsten spirituellen Zentren des Landes, das von mehr als 25 Ordensleuten im Konvent geprägt wird.

Die Geschichte von Stift Melk an der Donau ist seit 900 Jahren untrennbar mit der Geschichte Österreichs und den Babenbergern verbunden: Leopold II. wandelte die damalige Melker Burg nämlich in ein Kloster um und wählte die Benediktiner für seinen Plan, ein geistliches und geistiges Zentrum in der Region zu schaffen. Schon im Jahr 1110 erhielt das Kloster den vollständigen päpstlichen Schutz und damit seine Unabhängigkeit.

Diese Feiertags-Dokumentation aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich am Pfingstmontag, 13. Juni 2011, 17.35 Uhr, ORF 2(Gestaltung: Andreas Leitner, Kamera: Erich Strommer) zeichnet das Leben und Arbeiten der Ordensgemeinschaft in der oft so genannten "Stadt auf dem Berg". Dem Publikum werden dabei auch die Türen zu jenen Orten im Stift geöffnet, die dem Besucher im Rahmen von Führungen ansonsten nicht zugänglich sind - etwa in die Prälatur, auf den Glockenturm und zu einem einzigartigen barocken Uhrwerk.

Die Dramaturgie orientiert sich dabei am Tagesablauf im Stift, der seinerseits dem Leitspruch der Benediktiner folgt: "Ora et labora et lege" - "bete, arbeite und lese". Im Film kommt noch "cena et celebra" dazu - das Essen und das Feiern.

Am Beginn des Tages steht das Morgengebet der Patres, gefolgt vom Unterricht für die mehr als 900 Schülerinnen und Schüler im stiftseigenen Gymnasium, seelsorgliche Tätigkeiten sowie verschiedene Alltags- und Instandhaltungsarbeiten im Stift. Zur selben Zeit sind auch schon die ersten Tagestouristen im barocken Anwesen des Stifts eingetroffen...

Während um die Mittagszeit die Patres wieder zum Gebet zusammenkommen, machen viele Jugendliche Station im Jugendzentrum "Treffpunkt" und die Touristen lassen es sich im Restaurant schmecken. Später nutzen die Ordensleute den Konventgarten als Rückzugsgebiet, die Gäste den öffentlich zugänglichen Park. Auch am Nachmittag besuchen viele Menschen die Kunstschätze des Stifts, während der Abt des Stiftes Ehrengäste in den Räumlichkeiten der Prälatur empfängt.

Und am Abend schließlich wird ein Festgottesdienst zu Ehren des Heiligen Benedikt gefeiert, ehe der Tag mit einem Konzert im Pavillon der Parkanlage ausklingt. Die Gäste verlassen das Areal, in den Zimmern der Klausur erlöschen nach und nach die Lichter. Die Nacht legt sich über das Stift - das Tagwerk ist vollbracht.

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