• 07.06.2011, 11:51:09
  • /
  • OTS0159 OTW0159

Expertendiskussion zur Revolution in Ägypten

Diskussionsveranstaltung "Egypt in Transition - Ready for Democracy?" an der Diplomatischen Akademie/Wien

Wien (OTS) - Am 7. Juni 2011 findet ab 16:00 Uhr an der
Diplomatischen Akademie in Wien eine öffentliche Diskussion zum
"Arabischen Frühling" und zur "25. Januar-Revolution" Ägyptens statt.

Die Veranstaltung, an der neben Experten auch Akteure der
ägyptischen Revolution teilnehmen, wurde vom österreichischen
Netzwerk der "Anna Lindh Foundation für den Dialog zwischen Kulturen"
(ALF) im Rahmen der ALF- Initiative "Believe in Dialogue - Act for
Citizenship" initiiert und findet in Kooperation mit dem
Bundesministerium für europäische und internationale
Angelegenheiten, dem Österreichischen Institut für Internationale
Politik (oiip), und dem ideaz Institute - Plattform für
interkulturelle und vergleichende Forschung statt.

Die TeilnehmerInnen aus Ägypten und Europa setzen sich mit den
politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen in Ägypten, den
Herausforderungen des Transformationsprozesses und die Zukunft der
Demokratie auseinander: Es diskutieren der Transitionsexperte
Vladimir Gligorov, Mitbegründer der Demokratischen Partei 1989 im
ehem. Jugoslawien, Esra Abd El Fatah Rachid, Aktivistin,
Parteigründerin und eine der Initiatorinnen der 6. April-Bewegung,
die maßgeblich an der ägyptischen Revolution (25. January Revolution)
beteiligt war, sowie Abou El Ela Mady, ehemaliger Anhänger der
ägyptischen Muslimbruderschaft und Vorsitzender der neuen Al-Wasat
Partei.

Die Anna Lindh Foundation (www.euromedalex.org) ist die erste
gemeinsame Institution im Rahmen der Euro-mediterranen Partnerschaft
(Barcelona-Prozess), dem mittlerweile 43 Mitgliedstaaten angehören
(EU-Staaten und südliche Mittelmeer-Anrainer). Die Stiftung hat ihr
Hauptquartier in Alexandria/Ägypten, das im Zuge der Demonstrationen
Anfang des Jahres 2010 für einige Zeit evakuiert werden musste. Ziele
der von der EU teilfinanzierten Stiftung sind die unmittelbare
Stärkung der Zivilgesellschaft durch Förderung von interkulturellen
Begegnungen im Rahmen konkreter zivilgesellschaftlicher Projekte aus
den Bereichen Kultur, Medien und Bildung, die institutionelle
Beteiligung an entsprechend geeigneten Veranstaltungen und der damit
verbundene Austausch zwischen Nord und Süd. Mittlerweile sind über
3000 NGOs aus 43 Ländern Mitglied in nationalen ALF-Netzwerken.

In Österreich gibt es mehr als 50 zivilgesellschaftliche
Organisationen, die sich der Idee der Anna Lindh Stiftung
angeschlossen haben. Koordiniert wird das österreichische Netzwerk
innerhalb der Task Force "Dialog der Kulturen" des Bundesministeriums
für europäische und internationale Angelegenheiten.

Informationen zur Veranstaltung:
www.oiip.at

Aktivitäten der Task Force "Dialog der Kulturen" des
Außenministeriums:
http://www.bmeia.gv.at/aussenministerium/aussenpolitik/auslandskultur
/dialog-der-kulturen.html

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten
   Presseabteilung
   Tel.: +43(0)501150-3262,4549,4550; F:+43(0)501159-213 
   mailto:[email protected]
   http://www.aussenministerium.at, http://www.bmeia.gv.at
   
   Oder direkt:
   Österreichisches Institut für Internationale Politik (oiip)
   Tel.: ++43 (0) 1  581 11 06
   www.oiip.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAA

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel