• 07.06.2011, 11:13:32
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FPK-KO Kurt Scheuch fordert nach "Volksentscheid" von Slowenien wiederholt die Öffnung der Archive

Kärnten hat ein Anrecht auf Aufklärung der Anschlagserie in den 70er Jahren

Klagenfurt (OTS) - Die Nichtherausgabe von Akten des
kommunistischen Geheimdienstes an Historiker werde auch von
Sloweniens Bevölkerung nicht gutgeheißen, erklärte heute
FPK-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch, nachdem bei der Volksabstimmung am
Sonntag 70,6 Prozent gegen das Gesetz über die "Archivöffnung"
gestimmt haben.

Bekanntlich wollte die Mitte-Links-Regierung den Zugang zu
Geheimdienstdokumenten aus der Zeit des kommunistischen Jugoslawiens
massiv einschränken. Betroffen davon wären auch Dokumente, die mit
den Anschlägen in Kärnten in den 1970er Jahren zu tun haben. "Damit
kann die Weigerung Sloweniens, öffentliche Geheimdienstakten zu den
Terroraktionen in Südkärnten, die nach dem Ortstafelsturm (in der
Zeit von 1975 bis 1979) verübt wurden, an Historiker auszuhändigen,
wohl nicht mehr Aufrecht bleiben", so Scheuch.

"Auch unser Außenminister ist aufgefordert Sloweniens Regierung dazu
anzuhalten, die Geheimakten zugänglich zu machen. Es ist niemanden
gedient, wenn weiterhin vertuscht und verheimlicht wird. Das sehen
offensichtlich auch die Menschen in Slowenien so", schließt Scheuch.

Rückfragehinweis:
Freiheitlicher Landtagsklub
Landhaus, 9020 Klagenfurt
Tel.: 0463 513 272

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