• 06.06.2011, 18:15:57
  • /
  • OTS0263 OTW0263

ÖBB-Chef Kern in ÖSTERREICH: "Abverkauf der Bahn a la AUA bringt keinem was!"

Bahn-Chef im Interview: "ÖBB wird 2013 positives Ergebis schaffen, erst danach ist Diskussion über Privatisierung sinnvoll"

Wien (OTS) - Im Interview für die Dienstag-Ausgabe der
Tageszeitung ÖSTERREICH widerspricht ÖBB-Chef Christian Kern
Finanzministerin Maria Fekter. Fekter hatte in ÖSTERREICH eine
Privatisierung der Bahn befürwortet, damit, so die Ministerin, "das
Werkl endlich rennt".

ÖBB-Chef Kern sieht das im ÖSTERREICH-Interview anders: "Jetzt
geht es darum, die Bahn auf gesunde Beine zu stellen. Bevor man
überhaupt darüber nachdenken kann, ob man die ÖBB privatisieren oder
auch an die Börse bringen soll, müssen wir als Management unsere
Hausaufgaben bei der Sanierung machen. 2013 wollen wir schwarze
Zahlen, um das Unternehmen nachhaltig zu verändern wird man aber
realistisch 10 Jahre benötigen."

ÖBB-Chef Kern zur neuen Privatisierungs-Debatte in der Regierung:
"Die Debatte über eine Privatisierung der ÖBB kann der Eigentümer
natürlich führen, aber bitte sachlich und nicht als "Werkl". Derzeit
bekäme man nicht den wahren Wert für die ÖBB am Markt." Kern weiter
in ÖSTERREICH: "Wenn wir 2013 - also in nur zwei Jahren - ein
positives Ergebnis haben, ist es die freie Entscheidung des
Eigentümers, was er mit den ÖBB machen will. Jetzt einen Abverkauf
der ÖBB a la AUA durchzuführen bringt weder dem Unternehmen, den
Kunden noch dem Steuerzahler etwas."

Rückfragehinweis:
ÖSTERREICH, Chefredaktion
Tel.: (01) 588 11 / 1010
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FEL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel