• 04.06.2011, 08:00:36
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"profil": Fekter gegen Fleischer

Finanzministerin bekämpft Schlachtbetrieb neben ihrem Haus in Oberösterreich

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, geht der private Rechtsstreit
zwischen Finanzministerin Maria Fekter und dem benachbarten
Fleischhauer Hermann Gruber in Attnang-Puchheim in die nächste Runde.
Ende April hat die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck die Bewilligung
für einen eingeschränkten Schlachtbetrieb an nur zwei Vormittagen pro
Woche erteilt, für "höchstens 35 Schweine, 4 Rinder und 3 Kälber".
Zugleich gelten strenge Vorschriften für Lärm und Lüftung. Doch
Fekter, die neben dem von 1914 bis 1995 bestehenden Schlachtbetrieb
eine Wohnung besitzt, legte über ihren Anwalt Berufung gegen die
Bewilligung ein. "Natürlich darf auch eine Ministerin alle
Rechtsmittel ausschöpfen. Aber wie diese Auseinandersetzung geführt
wird, ist schon eine eigenartige Geschichte", erklärte dazu der
Bürgermeister von Attnang-Puchheim, Peter Groiss (SPÖ). Der Stadt
wurde von Fekters Anwalt eine Klage wegen Mängeln beim Bebauungsplan
angedroht.

Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502

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