- 04.06.2011, 08:00:34
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"profil": FMA fordert von Hypo Niederösterreich 58 Millionen Euro
Bescheid soll kommende Woche ergehen - Überschreitung der Großveranlagungsgrenzen
Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, macht die Finanzmarktaufsicht in der
Auseinandersetzung mit der landeseigenen Hypo Niederösterreich nun
Ernst. Nach "profil" vorliegenden Informationen soll ein bereits
angekündigter Strafbescheid kommende Woche in St. Pölten einlangen.
Die FMA fordert von der Bank so genannte Pönalzinsen in der Höhe von
58 Millionen Euro, weil diese bei der Finanzierung der irischen
Zweckgesellschaft "Augustus" 2007 die gesetzlichen
Großveranlagungsgrenzen verletzt haben soll. Die Bank hat zwar stets
die Rechtmäßigkeit der Geschäfte betont, vorsichtshalber aber bereits
im Jahresabschluss 2010 eine Rückstellung in der Höhe von 50
Millionen Euro gebildet. Die Hypo hat angekündigt, den Bescheid zu
beeinspruchen, die Causa dürfte damit vor dem Verwaltungsgerichtshof
enden. Sollte die Bank unterliegen, kämen die Strafzinsen direkt dem
Bundesbudget zu Gute.
Rückfragehinweis:
"profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502
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