• 31.05.2011, 13:25:44
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ÖAMTC: Fahrerassistenzsysteme retten Leben - eSafety Challenge 2011 im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf (Teil 1) (+Foto, +Video)

Top-Motorsportler wie Sebastian Vettel demonstrierten elektronische Fahrerassistenzsysteme

Wien (OTS) - Die Wirksamkeit elektronischer Fahrerassistenzsysteme
stand im Mittelpunkt der eSafety Challenge 2011. Die hochkarätig
besetzte Veranstaltung des internationalen Vereins eSafetyAware fand
heute, Dienstag, im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf statt.
Anwesend waren u.a. FIA-Präsident Jean Todt, der auch Präsident von
eSafetyAware ist, und ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. Er ist
gleichzeitig innerhalb der FIA als Präsident der Region 1 für Europa,
Afrika und den Nahen Osten verantwortlich. "Weltweit sterben jedes
Jahr 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Elektronische
Fahrerassistenzsysteme können Leben retten. Die Weiterentwicklung und
Verbreitung dieser Technologien sind ein Weg, um die Zahl der
Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr zu verringern", erklärte
Kraus bei seiner Eröffnungsrede.

Highlight der Veranstaltung waren die Live-Demos auf den Pisten
des ÖAMTC Fahrtechnik Zentrums. Top-Motorsportler demonstrierten die
Wirksamkeit ausgewählter Systeme: Formel 1-Weltmeister Sebastian
Vettel, der achtfache Les Mans-Sieger Tom Kristensen, Moto-GP-Fahrer
Marco Simoncelli und der ehemalige Formel 1-Fahrer Alexander Wurz
führten auf spektakuläre Weise vor, wie ESP (elektronisches
Stabilitätsprogramm), automatische Bremssysteme und Motorrad-ABS
funktionieren.

ÖAMTC eCall-Demo zeigt perfektes Zusammenspiel aller
Rettungskräfte nach automatischem Notruf

Was nach einem Unfall passiert, wenn das Fahrzeug mit einem
automatischen Notrufsystem ausgestattet ist, zeigte der ÖAMTC bei
einer eCall-Demonstration: Ein simulierter Crash löst Alarm in der
Notrufzentrale aus. Der Fahrer wird angerufen - und antwortet nicht.
Automatisch wird die gesamte Rettungskette in Gang gesetzt. Rettung,
Feuerwehr und Polizei treffen ein. In einem perfekten Zusammenspiel
wird von der Polizei die Unfallstelle abgesichert, während die
Feuerwehr den Fahrer aus dem Auto befreit. Das Rote Kreuz kümmert
sich um die Erstversorgung des Patienten und übergibt ihn an die Crew
des ebenfalls alarmierten ÖAMTC-Notarzthubschraubers. Gleichzeitig
kümmern sich Feuerwehr und ÖAMTC-Abschleppwagen um die
Unfallfahrzeuge. Etwa fünf Minuten sind vergangen, als die Live-Demo
mit Abheben des Helikopters endet. "Das perfekte Zusammenspiel
sämtlicher Rettungskräfte, ausgelöst durch einen automatischen
Notruf, kann im Ernstfall lebensrettend sein", unterstrich
ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die Bedeutung dieses Systems.

Internationaler Verein eSafetyAware

Der auf Initiative der FIA (Fédération Internationale de
l'Automobile) gegründete und durch die Europäische Kommission
unterstützte internationale Verein eSafetyAware hat sich zur Aufgabe
gesetzt, den Bekanntheitsgrad und das Bewusstsein um die
lebensrettenden Wirkungen von elektronischen Fahrerassistenzsystemen
zu erhöhen. Als Mitglied und Vertreter dieser Organisation engagiert
sich der ÖAMTC in Österreich, aber auch EU-weit, für die Verbreitung
der Assistenzsysteme. "So ist es den intensiven Bemühungen des ÖAMTC
auf EU-Ebene zu verdanken, dass die serienmäßige Ausstattung aller
neu typisierten Pkw-Modelle mit ESP bereits ab November 2011
verpflichtend sein wird", bringt der ÖAMTC-Generalsekretär ein
Beispiel für das Engagement des Clubs für mehr Sicherheit im
Straßenverkehr.

Die Presseunterlagen von eSafetyAware sind unter
www.esafetychallenge.eu abrufbar. Dort findet man auch weitere
Informationen zur Organisation und zur Veranstaltung. Infos zu allen
Verkehrssicherheitsaktionen des ÖAMTC gibt es unter
www.oeamtc.at/makeroadssafe .

Aviso an die Redaktion: Bildmaterial von der Veranstaltung ist
unter www.oeamtc.at/presse abrufbar. Videomaterial zu dieser
Aussendung ist bei der ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit unter der Nummer
(01) 711 99 1218 erhältlich.

(Forts.)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:[email protected]
http://www.oeamtc.at

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