ÖAMTC: Fahrerassistenzsysteme retten Leben - eSafety Challenge 2011 im Fahrtechnik Zentrum Teesdorf (Teil 1) (+Foto, +Video)

Top-Motorsportler wie Sebastian Vettel demonstrierten elektronische Fahrerassistenzsysteme

Wien (OTS) - Die Wirksamkeit elektronischer Fahrerassistenzsysteme stand im Mittelpunkt der eSafety Challenge 2011. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung des internationalen Vereins eSafetyAware fand heute, Dienstag, im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf statt. Anwesend waren u.a. FIA-Präsident Jean Todt, der auch Präsident von eSafetyAware ist, und ÖAMTC-Präsident Werner Kraus. Er ist gleichzeitig innerhalb der FIA als Präsident der Region 1 für Europa, Afrika und den Nahen Osten verantwortlich. "Weltweit sterben jedes Jahr 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen. Elektronische Fahrerassistenzsysteme können Leben retten. Die Weiterentwicklung und Verbreitung dieser Technologien sind ein Weg, um die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr zu verringern", erklärte Kraus bei seiner Eröffnungsrede.

Highlight der Veranstaltung waren die Live-Demos auf den Pisten des ÖAMTC Fahrtechnik Zentrums. Top-Motorsportler demonstrierten die Wirksamkeit ausgewählter Systeme: Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel, der achtfache Les Mans-Sieger Tom Kristensen, Moto-GP-Fahrer Marco Simoncelli und der ehemalige Formel 1-Fahrer Alexander Wurz führten auf spektakuläre Weise vor, wie ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm), automatische Bremssysteme und Motorrad-ABS funktionieren.

ÖAMTC eCall-Demo zeigt perfektes Zusammenspiel aller Rettungskräfte nach automatischem Notruf

Was nach einem Unfall passiert, wenn das Fahrzeug mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet ist, zeigte der ÖAMTC bei einer eCall-Demonstration: Ein simulierter Crash löst Alarm in der Notrufzentrale aus. Der Fahrer wird angerufen - und antwortet nicht. Automatisch wird die gesamte Rettungskette in Gang gesetzt. Rettung, Feuerwehr und Polizei treffen ein. In einem perfekten Zusammenspiel wird von der Polizei die Unfallstelle abgesichert, während die Feuerwehr den Fahrer aus dem Auto befreit. Das Rote Kreuz kümmert sich um die Erstversorgung des Patienten und übergibt ihn an die Crew des ebenfalls alarmierten ÖAMTC-Notarzthubschraubers. Gleichzeitig kümmern sich Feuerwehr und ÖAMTC-Abschleppwagen um die Unfallfahrzeuge. Etwa fünf Minuten sind vergangen, als die Live-Demo mit Abheben des Helikopters endet. "Das perfekte Zusammenspiel sämtlicher Rettungskräfte, ausgelöst durch einen automatischen Notruf, kann im Ernstfall lebensrettend sein", unterstrich ÖAMTC-Generalsekretär Oliver Schmerold die Bedeutung dieses Systems.

Internationaler Verein eSafetyAware

Der auf Initiative der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) gegründete und durch die Europäische Kommission unterstützte internationale Verein eSafetyAware hat sich zur Aufgabe gesetzt, den Bekanntheitsgrad und das Bewusstsein um die lebensrettenden Wirkungen von elektronischen Fahrerassistenzsystemen zu erhöhen. Als Mitglied und Vertreter dieser Organisation engagiert sich der ÖAMTC in Österreich, aber auch EU-weit, für die Verbreitung der Assistenzsysteme. "So ist es den intensiven Bemühungen des ÖAMTC auf EU-Ebene zu verdanken, dass die serienmäßige Ausstattung aller neu typisierten Pkw-Modelle mit ESP bereits ab November 2011 verpflichtend sein wird", bringt der ÖAMTC-Generalsekretär ein Beispiel für das Engagement des Clubs für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

Die Presseunterlagen von eSafetyAware sind unter www.esafetychallenge.eu abrufbar. Dort findet man auch weitere Informationen zur Organisation und zur Veranstaltung. Infos zu allen Verkehrssicherheitsaktionen des ÖAMTC gibt es unter www.oeamtc.at/makeroadssafe .

Aviso an die Redaktion: Bildmaterial von der Veranstaltung ist unter www.oeamtc.at/presse abrufbar. Videomaterial zu dieser Aussendung ist bei der ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit unter der Nummer (01) 711 99 1218 erhältlich.

(Forts.)

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