- 30.05.2011, 18:01:38
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SPÖ Kärnten: Martinz- und Scheuch- Unterstellungen, die SPÖ würde Landesholding boykottieren entbehren jeder Grundlage
Klagenfurt (OTS) - Jedes Aufsichtsratsmitglied der Landesholding
muss Interesse an einer ordnungsgemäß erstellten Bilanz haben, daher
ist es kein Boykott sondern die Sorgfaltspflicht von
Aufsichtsratsmitgliedern, sich bei unterschiedlichen Auffassungen zu
vergewissern, dass die Bilanzlegung ordnungsgemäß zustande kommt,
stellt KLH-AR KO LAbg. Reinhart Rohr klar.
Dass dazu heute die Aufsichtsratssitzung der KLH unterbrochen wurde,
um durch entsprechende Gutachten die Auffassungsunterschiede im
speziellen zwischen dem AR-Mitglied Oliver Stauber und dem
Wirtschaftsprüfer zu klären, sei absolut richtig und habe mit Boykott
nichts zu tun, sagen die beiden KLH-AR Rohr und Stauber.
Hier gehe es selbstverständlich nicht um Kreditschädigung des Landes
und schon gar nicht um die Diskreditierung der Holdingvorstände,
welchen keinesfalls der Vorwurf der Bilanzfälschung gemacht wurde,
wie Martinz und sein Koalitionspartner K. Scheuch das unterstellen,
sondern um die Sicherheit, dass alle gesetzlichen Grundlagen erfüllt
und die zahlenmäßigen Fakten unzweifelhaft richtig dargestellt
werden.
Wenn AR-Vorsitzender Martinz schon vor AR-Beschluss die Bilanz
öffentlich verkauft, dann liegt das ausschließlich in seiner
Verantwortung. Optisch schöner wäre es gewesen, wenn er dazu auch
schon den entsprechenden AR-Beschluss in der Tasche gehabt hätte.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
SPÖ Kärnten
Klagenfurt
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