- 30.05.2011, 16:30:46
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LR Aufsichtsratsvorsitzender Martinz: SPÖ boykottiert perfekte Bilanz der Landesholding.
Sitzung unterbrochen, Gutachten soll SPÖ Vorwurf aufklären.
Klagenfurt (OTS/VP) - "Die SPÖ verkraftet es offenbar nicht, dass
die Kärntner Landesholding für 2010 eine sehr gute Bilanz erstellen
konnte", sagt Aufsichtsratsvorsitzender Josef Martinz. AR Mitglied
Stauber, SPÖ, hat dem Holding Vorstand bewusst eine Schönung der
Bilanz vorgeworfen. Trotz gegenteiliger Klarstellung durch einen
Wirtschaftsprüfer hielt der SPÖ Politiker seinen Vorwurf aufrecht.
Vorsitzender Josef Martinz hat daraufhin die Sitzung unterbrochen. Er
veranlasste ein Gutachten zur Bewertung des Vorwurfes. Konkret geht
es bei der SPÖ Kritik um die Verbuchung von jenen 33,4 Mio. Euro, die
ergänzend im Zuge der Verstaatlichung der Hypo zur Absicherung des
Hypo-Standortes bezahlt wurden. Das Land hat für diese Summe die
Haftung und die Rückzahlungsverpflichtung übernommen. AR Mitglied
Stauber unterstellt, dass die Bilanzierung des Gesamtbetrages falsch
sei, seiner Meinung nach müsste es die Bilanzierung der
Ratenzahlungen geben. Der Holding Vorstand wiederum verweist auf
eine korrekte Bilanzierung, die in Abstimmung mit dem
Wirtschaftsprüfer erfolgt ist. Der Holding-Vorstand stellt weiters
klar, dass bei einem verlässlichen Partner, dem Land Kärnten, die
Gesamtbilanzierung der Summe üblich sei. "Es wäre fatal würde man die
Bonität und das Vertrauen des Landes in der Öffentlichkeit in
Mißkredit bringen, was offenbar Zielrichtung der SPÖ sei", ergänzt
Martinz.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
ÖVP Club im Kärntner Landtag
MMag. Barbara Wedenigg
Tel.: 0463 513592126
mailto:[email protected]
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