- 30.05.2011, 11:54:01
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- OTS0146 OTW0146
Zigarette statt Partnerschaft?
Wien (OTS) -
- Studie zeigt: Raucher würden eher ihre Beziehung gefährden, als
mit dem Rauchen aufzuhören
- Suchtpotenzial des Rauchens wird massiv unterschätzt
- Österreichs Raucher brauchen Hilfe im Kampf gegen die Nikotinsucht
71% Prozent der Raucher in Österreich haben bereits zumindest
1-mal versucht, mit dem Rauchen aufzuhören. Einer der Gründe, warum
der Großteil scheitert: Rauchen wird nicht als Sucht betrachtet und
daher wird auch kaum ärztliche Hilfe in Anspruch genommen. Selbst ein
drohendes Beziehungsende aufgrund des Rauchens würde nur 35% der
Raucher dazu bewegen, mit dem Qualmen aufzuhören. Das sind Ergebnisse
einer von Pfizer initiierten Befragung von 1.000 österreichischen
Raucherinnen und Rauchern. Schon eine kurze medizinische Beratung
kann die Chancen, erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören, verdoppeln.
Regen, Halsschmerzen, nächtliche Einkaufstouren: Alles aus freien
Stücken?
In welchem Ausmaß die Suchterkrankung "Rauchen" nicht nur die
Gesundheit, sondern auch den Alltag beeinflussen kann, zeigen die
Ergebnis der Befragung. 61% gaben an, Regen oder Schnee in Kauf zu
nehmen, um eine Zigarette rauchen zu können. 52% lassen sich trotz
starker Halsschmerzen oder einer Erkältung nicht vom Rauchen abhalten
und 44% verlassen auch noch spät abends das Haus, nur um am nächsten
Morgen nicht ohne Zigaretten dazustehen. Immerhin 12% gestanden,
schon einmal die halbgerauchte Zigarette einer anderen Person
fertiggeraucht zu haben. Nicht nur der Tagesablauf, auch
zwischenmenschliche Beziehungen werden durch das Rauchen beeinflusst:
Nur 35% der Befragten gaben an, dass sie einen Rauchstopp erwägen
würden, wenn dadurch ihre Beziehung gerettet werden könnte.
Familienfeiern und Treffen mit Freunden, bei denen nicht geraucht
werden kann, werden von 14% gemieden.
Auch wenn viele Raucherinnen und Raucher meinen, das Rauchen zu
genießen, sind - wie die Umfrageergebnisse zeigen - mit dem "Genuss"
einer Zigarette doch beträchtliche Einschränkungen und Anstrengungen
verbunden. Der damit einhergehende Einfluss auf die eigene
Entschlussfreiheit wird von Raucherinnen und Rauchern meist nicht
hinterfragt. Der sich aufdrängende Verdacht auf Suchtverhalten wird
zumeist erfolgreich ausgeblendet.
Warum Raucher scheitern - Willensstärke alleine reicht nicht aus
Gleichzeitig zeigt die Studie auch, dass 71% der Befragten bereits
mindestens einen Rauchstoppversuch hinter sich zu haben. Man versucht
auch häufig, das Rauchverhalten vor Freunden und Familie zu
verheimlichen. Mints und Parfums sind von etwa einem Drittel der
Befragten die bevorzugte Methode, um Rauchgeruch vor anderen zu
verbergen.
Über die Hälfte aller Rauchaufhörwilligen setzte dabei auf ihre
Willenskraft und scheiterte. 72% der Befragten gaben an, bei keinem
der Versuche ärztliche Hilfe gesucht zu haben. Es sei bloß Frage des
Willens, ist die weit verbreitete Überzeugung. Eine Studie zeigt
jedoch, dass nur 3%-5% jener Raucher, die versuchen alleine durch
Willenskraft mit dem Rauchen aufzuhören, nach einem Jahr noch
rauchfrei sind.(1)
Professionelle Unterstützung für einen erfolgreichen Rauchstopp
Der Arzt kann in der Raucherentwöhnung eine entscheidende Rolle
spielen. Wie Untersuchungen zeigten, kann schon eine kurze Beratung
durch einen Arzt die Wahrscheinlichkeit auf dauerhafte Rauchabstinenz
um bis zu 50% erhöhen.(2) Wird ärztliche Beratung in Kombination mit
medikamentöser Therapie in Anspruch genommen, vervierfacht sich die
Chance, langfristig mit dem Rauchen aufzuhören im Vergleich zum
"Kalten Entzug" (keine ärztliche Beratung und keine medikamentöse
Therapie).3 Die Kombination aus professioneller Unterstützung und
medikamentöser Therapie wird als eine der effektivsten Methoden in
der Raucherentwöhnung gesehen.
Da Rauchen größtenteils nicht als Krankheit angesehen wird, ist
auch die entscheidende Rolle, die der Arzt in der Raucherentwöhnung
einnehmen kann, vielen nicht bewusst.
In der Umfrage gaben 47% der befragten Raucherinnen und Raucher
an, dass sie nicht zum Arzt gehen würden, um mit dem Rauchen
aufzuhören. 27% meinten, sie würden nur zum Arzt gehen, wenn sie
krank wären - Rauchen sei aber keine Erkrankung.
Gemäß WHO-Klassifikation (ICD-10,Punkt F17.2) ist Nikotinabhängigkeit
jedoch eine anerkannte Krankheit.(3)
Referenzen
Sofern nicht anders angegeben, stammen alle Angaben von Ipsos
MORI. Die gesamte Stichprobengröße umfasste 1.000 österreichische
Raucher im Alter ab 18 Jahren. Die Befragung wurde im Jänner und
Februar online durchgeführt.
(1) Raw M, Mc Neill A et al.: Smoking Cessation Guidelines for
Health Professionals. A Guide to effective smoking cessation
interventions for the health care system. Thorax 1998: 1-18.
(2) Hughes JR. New treatments for smoking cessation. CA Cancer J
Clin 2000; 50:143-151.
(3) WHO-Klassifikation (ICD-10,Punkt F17.2)
http://www.who.int/classifications/icd/en (Zugriff am 30. Mai 2011)
Pfizer - Gemeinsam für eine gesündere Welt
Pfizer erforscht, entwickelt, produziert und vermarktet moderne
Arzneimittel für alle Lebensphasen von Mensch und Tier - und das
schon seit über 160 Jahren. Mit einem der höchsten Forschungsetats
der Branche (2010: 9,4 Milliarden US-Dollar) setzt Pfizer, mit
Hauptsitz in New York, neue Standards in verschiedensten
Therapiegebieten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien und
Erkrankungen der Atemwege, Erkrankungen des Zentralnervensystems,
Anti-Infektiva, Schmerztherapie, Urologie, Gastroenterologie,
Schmerz, Rheumatologie, Augenheilkunde, Onkologie, sexuelle
Gesundheit, und Impfstoffe. Weltweit arbeiten bei Pfizer rund 100.000
Menschen daran, Krankheiten zu heilen, zu lindern oder erträglicher
zu gestalten. Pfizer ist heute in über 150 Ländern mit
Niederlassungen präsent und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen
Umsatz von rund 67,8 Milliarden US-Dollar.
In Österreich gliedert sich das Unternehmen in drei
Geschäftsfelder: Rezeptpflichtige Medikamente, rezeptfreie Produkte
sowie Tiergesundheit. Pfizer Corporation Austria ist ein wichtiger
Partner der medizinischen Forschung und Entwicklung in Österreich. Um
mehr über unseren Einsatz zu erfahren, besuchen Sie uns auf
www.pfizer.at
Rückfragehinweis:
Pfizer Corporation Austria Pressekontakt Mag. (FH) Christine Dunai Manager Public Affairs Pfizer Corporation Austria Gesellschaft m.b.H. Floridsdorfer Hauptstraße 1, A-1210 Wien Tel.: +43 1/521 15 - 673 Mobil: +43 676 892 96 673 Mail: [email protected] Internet: www.pfizer.at
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