• 30.05.2011, 09:42:27
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Keine Vermögenssteuer, keine Wiedereinführung der Erbschafts- und Schenkungssteuer, keine höhere Bankensteuer!

Wien (OTS) - "Mit mir wird es das nicht geben! Die Neiddebatte ist
in Österreich weit verbreitet und sie hat schon viel Schaden
angerichtet", spricht hier Finanzministerin Maria Fekter im
GEWINN-Interview deutliche Worte, "Österreich hat bereits mit 41,3
Prozent Steuersatz einen Wert, der über dem EU-Schnitt von 34,2
Prozent liegt, bei uns zahlen 2,7 Millionen Menschen überhaupt keine
Lohn- und Einkommensteuer, zehn Prozent der Steuerpflichtigen sorgen
für 50 Prozent des gesamten Steueraufkommens!"

Privatisierungen seien hingegen eine sinnvolle Lösungen, die
Schuldenberge Österreichs abzubauen: " Ich halte durchaus etwas von
strategischen Partnerschaften, das müssen nicht immer 100 Prozent
sein, die privatisiert werden. Aber der Staat ist kein guter
Unternehmer, der hat andere Interessen zu verfolgen."

An der neuen Vermögenszuwachssteuer will Fekter festhalten,
allerdings zeigten Gutachten, dass man den Finanzinstituten für die
Einhebung bis April 2012 Zeit lassen müsse.

Privatstiftungen will die neue Finanzministerin keinesfalls
zusätzlich belasten: Die Verschlechterungen und die politischen
Angriffe hätten zu einer Verunsicherung geführt, die schädlich für
den Standort Österreich war und ist. Lesen Sie das ausführliche
Interview mit Finanzministerin Maria Fekter im neuen GEWINN.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsmagazin GEWINN, Redaktion
Gertie Schalk
Tel. 01/521 24-48, E-Mail: [email protected]

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