Kräuter: "Strache und FPÖ-Hyposkandal hätten Österreich ruiniert"

SPÖ wird Strache beim Auskurieren seines Wahrnehmungs- und Gedächtnisschwundes helfen

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter wirft FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache "einfältige und dreiste Aussagen" im Zusammenhang mit dem Schilling vor. Strache fordert in einem Interview in der Kleinen Zeitung vom Sonntag die Wiedereinführung der alten Währung, weil da das Geld noch etwas wert gewesen sei. "Straches Forderung kommt einer Verhöhnung der Bevölkerung gleich, die bedauerlicherweise für die FPÖ-Gaunereien in Kärnten geradestehen muss. Die alte Schillingwährung hätte den Hyposkandal in Kärnten kaum verkraftet, die österreichische Geld- und Volkswirtschaft wäre mit großer Wahrscheinlichkeit ruiniert gewesen. Die Folgen für die Wirtschaft, die Arbeitsplätze, den Wohlstand und den sozialen Frieden in Österreich wären dramatisch gewesen. Nur durch den Euro konnte die Stabilität und das Triple-A Rating gehalten werden", sagte Kräuter am Sonntag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressdienst. ****

Strache leide offenbar neben wirtschaftspolitischer Einfalt auch an massiven Wahrnehmungsproblemen. Kräuter: "Wenn Strache gegen die Belastung der Bevölkerung durch die Bankenkrise wettert, müsste er eigentlich schon rein rechnerisch ein 20-faches Protestgewitter gegen sich selbst richten. Er und seinesgleichen sind für den Hypo-Bankenskandal in Kärnten hauptverantwortlich." Der Schutz Straches für seinen "part-of-the-game Freund" Scheuch beweise generell Straches korruptionsgeneigte Geisteshaltung. "Strache hat die Tonbandbeweise gegen Scheuch als Unterstellungen mieser Art bezeichnet, eine unfassbare Aussage", so Kräuter.

Die SPÖ werde Herrn Strache auch beim Auskurieren seines Gedächtnisschwundes im Zusammenhang mit dem BUWOG-Skandal auf die Sprünge helfen. "Ernst-Karl Plech, FPÖ-Wien-Kumpane Straches der 90-iger Jahre, hat als Vorsitzender der Vergabekommission am Beginn des BUWOG-Skandals die Weichen gestellt. Natürlich hat der damalige stellvertretende Klubobmann bzw. Parteichef der FPÖ Wien die Verschleuderung der BUWOG mit allen kriminellen Begleiterscheinungen mitzuverantworten", so der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

Alle Versuche Straches, sich heute vom damaligen Parteifreund Karl-Heinz Grasser zu distanzieren, seien zwecklos. "Die politische Sozialisierung von Grasser, Meischberger, Scheuch und Co. ist eindeutig der FPÖ zuzuordnen. Der systematische Missbrauch von Verantwortung und das Bedienen an öffentlichem Eigentum, sobald sich eine Gelegenheit dazu bietet, das ist das wahre Wesen der FPÖ", sagte Kräuter. (Schluss) pl

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