- 27.05.2011, 11:39:55
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BM Schmied: Kunst verbindet! "In Between" und Auslandsstipendien fördern kulturellen Austausch über Grenzen hinweg
Über 80 KünstlerInnen beim Come together mit der Ministerin - Neues Auslandsatelier in Indonesien ab 2012

Wien (OTS) - Beim gestrigen Come together mit Kulturministerin Dr.
Claudia Schmied trafen über 80 KünstlerInnen und
AuslandsstipendiatInnen aufeinander. Im Mittelpunkt des Abends
standen der Erfahrungsaustausch bzw. persönliche Begegnungen.
Eingeladen waren Kunstschaffende, deren Werke in den letzten drei
Jahren bei der Ausstellung "In Between. Austria Contemporary"
vertreten waren, sowie KünstlerInnen, die vom Bundesministerium für
Unterricht und Kunst ein Stipendium erhalten haben, um in einem der
Auslandsateliers für bildende Kunst oder künstlerische Fotografie zu
arbeiten. Des Weiteren waren KünstlerInnen des
Artists-in-Residence-Programm im Schloss Laudon anwesend. Unter den
Gästen befanden sich u. a. Irene Andessner, Thomas Draschan, Aldo
Giannotti, Andreas Heller, Nabila Irshaid, Tillman Kaiser, Luisa
Kaslicky, Manuela Mark, Dorit Margreiter, Tobias Pils, Fabian Seiz
und Andrea Witzmann.
"Es freut mich sehr, dass über 80 Künstlerinnen und Künstler meiner
Einladung ins Ministerium zu einem Erfahrungsaustausch gefolgt sind.
Die eingeladenen Kunstschaffenden pflegen alle den kulturellen
Austausch über die Grenzen hinweg, was mir ein besonderes
kulturpolitisches Anliegen ist", hält Kulturministerin Claudia
Schmied fest.
Ausstellung "In Between" zeigt repräsentative Auswahl
zeitgenössischer österreichischer Kunst im Ausland
Um die zeitgenössische künstlerische Arbeit Österreichs einer
breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, hat Kulturministerin
Claudia Schmied die Ausstellung "In Between. Austria Contemporary"
initiiert. Die Ausstellung versammelt etablierte und aufstrebende
KünstlerInnen mit unterschiedlichen Werken, Ideen und Visionen, die
sich zu einem kulturellen Ganzen verbinden und damit einen aktuellen
Einblick in die Kunstszene Österreichs ermöglichen.
Präsentiert werden Werken, die in den vergangenen drei Jahren vom
BMUKK angekauft wurden. Seit dem Jahr 1948 wurde aus Mitteln der
Kunstförderung mit einem derzeit jährlichen Ankaufsbudget von rund
665.000 Euro die umfangreichste bestehende Dokumentation
österreichischen Kunstschaffens der letzten 60 Jahre aufgebaut. Die
Sammlung, die Artothek des Bundes, umfasst heute mehr als 35.000
Kunstwerke aller Medien: Malerei, Skulptur, Grafik,
Architekturmodelle, Schmuck, Keramik, Fotografie, Film, Video- und
Medienkunst sowie experimentelle, die Grenzen der Kunstsparten
überschreitende Kunstformen.
"In Between. Austria Contemporary" ist als Wanderausstellung für ein
internationales Publikum konzipiert - bisherige Stationen der Schau
waren: Tel Aviv, Split, Podgorica, Nikosia, Gyula, Istanbul, Peking,
Triesen in Liechtenstein und St. Pölten. Die nächsten
Präsentationsorte sind Brüssel, Vilnius und Baku.
"Die Ausstellung "In Between" war bislang in 9 verschiedenen Ländern
in Europa und Asien zu sehen. Sie soll bei den Besucherinnen und
Besuchern die Neugierde auf zeitgenössische Kunst wecken und sie
ermuntern, in einen Diskurs mit österreichischen Künstlerinnen und
Künstlern zu treten. Die beteiligten Kunstschaffenden haben den
kulturellen Austausch für ihre Arbeit genutzt, Kontakte geknüpft und
die Erfahrungen in ihren Arbeiten verwertet", betont Schmied.
12 Auslandsateliers in 9 Ländern
Das BMUKK hat in neun Ländern - Italien, Frankreich, Großbritannien,
Tschechien, USA, China, Japan, Mexico, Indonesien - und zwölf Städten
- Rom, Paris, London, Krumau, New York, Chicago, Peking, Chengdu,
Shanghai, Tokio, Mexico City, Yogyakarta (ab 2012) - neunzehn
Atelierwohnungen für bildende KünstlerInnen und FotokünstlerInnen
angemietet, die, verbunden mit einem mehrmonatigen Stipendium, an
KünstlerInnen vergeben werden.
"Mein Ressort setzt den Fokus auf die Förderung junger Künstlerinnen
und Künstlern am Beginn ihrer Karriere. Das Auslandsstipendium soll
Kunstschaffende unterstützen, ihre eigenen Ideen durch die Arbeit in
der internationalen Kunstszene weiter zu entwickeln und sich weltweit
zu vernetzen. Bislang haben über 900 KünstlerInnen im Rahmen des
Förderprogramms in den Ateliers gearbeitet", so die Ministerin.
Ab 2012 neues Atelier in Yogyakarta in Indonesien
Die ersten Ateliers konnten 1985 in Rom und Paris zur Verfügung
gestellt werden. Kulturministerin Claudia Schmied ist es ein
Anliegen, immer wieder neue Orte für Auslandsaufenthalte zu
etablieren, damit die unterschiedlichen, künstlerischen
Ausdrucksformen sich weiterentwickeln können. 2008 konnte sie Peking
und 2007 Tokio als neue Auslandsaufenthalte etablieren. 2012 wird
erstmals in Indonesien ein Atelier vergeben.
Zusätzlich vergibt das BMUKK jährlich rund weitere 20
Auslandsstipendien. Davon haben bislang über 350 KünstlerInnen
profitiert. Die Auslandsateliers und Auslandsstipendien finanziert
das BMUKK mit rund 671.000 Euro.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur,
Mag. Sigrid Wilhelm
Pressesprecherin
Tel.: +43-1-53120-5030
mailto:[email protected]
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