• 26.05.2011, 09:16:53
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  • OTS0031 OTW0031

Theseus-Tempel erstrahlt im neuen Glanz

Sanierung und Restaurierung nach dreijähriger Bauzeit abgeschlossen

Wien (OTS/BHÖ) - Seit 25. Mai 2011 erstrahlt der von Pietro Nobile
gestaltete Theseus-Tempel im Wiener Volksgarten nach mehrjähriger
detaillierter Planung und dreijähriger Bauzeit im neuen Glanz. Der
Theseus-Tempel wurde dabei einer umfassenden Generalsanierung
unterzogen. Markus Wimmer, Stellvertreter des Burghauptmannes: "Der
gesamte Unterbau des Tempels wurde freigelegt, abgedichtet und
saniert, das natürliche Belüftungssystem wurde wieder reaktiviert,
die Stufenanlage wurde neu fundamentiert." Dabei wurden nahezu alle
ursprünglich vorhandenen Platten und Stufen saniert und neu versetzt,
das Dach erneuert sowie ein Blitzschutz, Taubenabwehr und die
Anstrahlung angebracht. Weiters wurde an der Cella der Putz
abgeschlagen und durch Kalkmörtel ersetzt. Die Steinoberflächen
wurden saniert und restauriert. An den obersten Schichten wurde
anstelle der ursprünglich angebrachten giftigen Bleiweißfassung eine
andere ungiftige Feinstkittung angebracht, die jedoch den
seinerzeitigen Keramikglanz ebenso schön wiedergibt. Die
Nettobaukosten betrugen rund zwei Millionen Euro.

Der Theseus-Tempel erhält eine Umzäunung, die aus Stehern mit einer
tief durchhängenden Kette bestehen, die nahe am Tempel verläuft und
dem denkmalgeschützten und kunsthistorisch äußerst wertvollen Bau
eine zusätzliche Bedeutung verleiht. Bei der architektonischen
Gestaltung des Zaunes wurde auf eine funktionale und zurückhaltende
Erscheinung Wert gelegt. Das Sichtfeld zum Tempel wird durch den Zaun
nicht beeinträchtigt.

Durch die umfassende Sanierung hat der Theseus-Tempel sein
wunderbares Erscheinungsbild erhalten. Daher wurde der Platz um den
Tempel so gestaltet, dass er zum Verweilen und Betrachten einlädt.
Dazu wurden auch am Rand der neugestalteten Fläche Sitzmöglichkeiten
geschaffen.

"Der Platz steht jedenfalls wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Ziel ist es, das Erscheinungsbild möglichst lange zu erhalten und
durch eine schonende Nutzung kostenintensive Sanierungen zu
vermeiden. Der Zaun soll daher ein sichtbares Zeichen dafür sein,
schonend mit dem Gebäudekomplex umzugehen," so Burghauptmann Reinhold
Sahl.

Rückfragehinweis:
Burghauptmann Hofrat Mag. Reinhold Sahl
Burghauptmannschaft Österreich
Hofburg, Schweizerhof
1010 Wien

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