• 25.05.2011, 08:00:46
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VIER PFOTEN rettet die letzten freilebenden Pferde Europas vor dem Schlachthof

Landbesitzer hielten die verängstigten Pferde ohne Wasser und Futter gefangen

Wien (OTS) - Vor einigen Tagen schien das Schicksal von 71 wild
lebenden Pferden im Donau Delta als besiegelt. Landbesitzer kesselten
die verängstigten Pferde mit Motorrädern ein und hielten sie in einem
eingezäunten Gelände, eine Woche lang ohne Wasser und Futter,
gefangen. Als der Transporter zum Schlachthof ankam, war VIER PFOTEN
schon mit Journalisten und einem Kamerateam vor Ort. Es war klar,
dass die Haltung der Pferde ein Verstoß gegen das rumänische
Tierschutzgesetz darstellte. Trotzdem wurden die Tiere am letzten
Wochenende auf den Transporter geladen, um sie in den Schlachthof zu
bringen.

Der entschlossene Wille vieler Freiwilliger und unserer
rumänischen Kollegen ermöglichten schließlich den Stopp des
Todestransportes. Die Betreiber erhielten eine Geldstrafe und einen
Eintrag in das Strafregister. Leider starben einige Pferde bei dem
qualvollen Transport.

Nach ungefähr dreißig Stunden wurden die total erschöpften Pferde
in der Nähe von Braila in Ianca auf einer Farm untergebracht. Sie
werden jetzt von Tierärzten und Freiwilligen versorgt. "Ich bin froh,
dass wir diesen wilden Pferden helfen konnten. Diese wunderbaren
Geschöpfe gehören ins Donaudelta, und nicht in den Schlachthof. Wir
werden uns jetzt um die Tiere kümmern und versuchen sie sobald wie
möglich wieder nach Letea zu bringen, wo sie in Freiheit leben
können." so Robert Hengl, Abteilungsleiter Pferde VIER PFOTEN.

Der Präfekt vom Braila Bezirk (Dumitru Popa) übergab die Obhut der
52 Pferde an VIER PFOTEN. VIER PFOTEN bedankt sich bei der nationalen
Veterinär- und Lebensmittelsicherheitsbehörde (Herr Dragan Gicu) der
an einer schnellen Rettung der Pferde maßgeblich beteiligt war.
Weiters gehört der Dank auch der Braila Bezirkspolizei, und der Ianca
Stadtpolizei die sehr professionell handelten.

"Ohne die Zusammenarbeit mehrerer Tierschutzorganisationen und dem
unermüdlichen Einsatz unzähliger Tierfreunde, wäre diese Aktion nicht
möglich gewesen" so Hengl abschließend.

Rückfragehinweis:
Robert Hengl
Mobil: 0699-1941-3446
E-Mail: [email protected]

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