Studie der Kammer für Wirtschaftstreuhänder belegt:

Wirtschaftsmediation schont Unternehmergeld und Staatskasse, ist aber laut aktueller Studie zu wenig bekannt.

Wien (OTS) - Stress mit der Konkurrenz, mit Lieferanten, Kunden
oder Geschäftspartnern: Wenn Österreichs Wirtschaftstreibende Probleme haben, führt der erste Weg meist zum Anwalt und oft auch vor Gericht. Hohe Gerichtskosten, nervenzehrende und zeitaufwendige Prozesstage sind die Folge, um dann in nicht seltenen Fällen als Verlierer den Saal zu verlassen.

Es besteht Aufklärungsbedarf, wie eine aktuelle Studie der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftsmediation zeigt: 54,1 Prozent der rund 1.000 befragten Mitglieder sind über die Möglichkeit von Mediation nicht ausreichend informiert. "Solange unsere Mitglieder die Möglichkeiten von Wirtschaftsmediation nicht kennen, werden sie die Methode ihren Klienten auch nicht empfehlen. Hier gibt es eindeutig Aufholbedarf", so Dr. Udo Stalzer von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder.

Erste Anlaufstelle für Informationen zum Thema Wirtschaftsmediation in Österreich sind das forum wirtschaftsmediation und die Gesellschaft für Wirtschaftsmediation. Dort finden Wirtschaftstreibende professionelle Unterstützung im Konfliktfall und Vermittlungshilfe für anstehende Gerichtsverfahren. "Mediation spart Geld, Zeit und Nerven und der Bedarf ist angesichts der Einsparungen bei den Gerichten größer als je zuvor. Indem wir uns um die Mediation in Zusammenhang mit den Gerichten kümmern, ist ein weiterer wichtiger Schritt getan", freut sich Obfrau Mag. Gudrun Janach-Wolf.

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