Andreas Kofler und sechs Spitzensportler schlossen Polizeiausbildung ab

Wien (OTS) - Schispringer Andreas Kofler und sechs weitere Spitzensportler schlossen am 23. Mai 2011 in Großgmain ihre Polizeigrundausbildung ab. Das Innenministerium bietet Spitzensportlern seit 2007 eine Polizeiausbildung an, die ihren Wettkampfkalendern entgegenkommt.

"Der Polizeiberuf zählt zu den forderndsten Berufen - geistig wie körperlich", sagte Sektionschef Dr. Franz Einzinger, Leiter der Präsidialsektion im Innenministerium, bei der Ausmusterungsfeier am 23. Mai 2011 im Bildungszentrum Großgmain (Salzburg). Kraft und Ausdauer, Tempo und Dynamik seien mit dem Polizeiberuf verbunden. "Das ist auch der Grund, warum wir es unterstützen, Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in den Reihen der Polizei aufzunehmen", sagt Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner.

Unter den Absolventen der ersten Polizeigrundausbildung für Spitzensportler befindet sich der 26-jährige Schispringer Andreas Kofler. Er erreichte in der vorigen Saison den vierten Gesamtweltcupplatz und wurde bei der Weltmeisterschaft in Oslo (Norwegen) Mannschaftsweltmeister auf der Normalschanze und auf der Großschanze. Kofler feierte seine ersten großen internationalen Erfolge 2005 bei den Olympischen Winterspielen in Turin (Italien). 2007 ging er zur Polizei - es war das Jahr, in dem er zum ersten Mal Weltmeister wurde: Mannschaftsweltmeister im Schifliegen in Oberstdorf.

Insgesamt 15 Planstellen für Spitzensportler vorgesehen

Mit Andreas Kofler begann am 1. Juni 2007 der Snowboarder Andreas Promegger die Polizeiausbildung, weiters die Snowboardcross-Sportler Susanne Moll und Markus Schairer, die Biathleten Julian Eberhard und Tobias Eberhard sowie der Langlaufsprinter Martin Stockinger. Auf Grund der saisonbedingten Unterbrechungen dauerte die Polizeiausbildung der sieben Topsportler länger als üblich. Vor Kurzem begannen fünf weitere Spitzensportler ihre Polizeigrundausbildung in Großgmain; insgesamt beschäftigt die Polizei derzeit 15 Spitzensportler. 2012 sollen weitere aufgenommen werden. Allerdings müssen auch sie erst die Aufnahmeprüfung absolvieren.

"Die Aufnahme der Sportler in den Polizeidienst ist eine Win-Win-Lösung", betont Innenministerin Mikl-Leitner. "Die Spitzensportler können ihren Traumberuf ergreifen und für die Marke Polizei sind sie insofern ein Gewinn, als sie einerseits Vorbilder für ihre Kolleginnen und Kollegen sind und andererseits die Polizei nach außen vertreten."

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