- 24.05.2011, 12:20:19
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Andreas Kofler und sechs Spitzensportler schlossen Polizeiausbildung ab
Wien (OTS) - Schispringer Andreas Kofler und sechs weitere
Spitzensportler schlossen am 23. Mai 2011 in Großgmain ihre
Polizeigrundausbildung ab. Das Innenministerium bietet
Spitzensportlern seit 2007 eine Polizeiausbildung an, die ihren
Wettkampfkalendern entgegenkommt.
"Der Polizeiberuf zählt zu den forderndsten Berufen - geistig wie
körperlich", sagte Sektionschef Dr. Franz Einzinger, Leiter der
Präsidialsektion im Innenministerium, bei der Ausmusterungsfeier am
23. Mai 2011 im Bildungszentrum Großgmain (Salzburg). Kraft und
Ausdauer, Tempo und Dynamik seien mit dem Polizeiberuf verbunden.
"Das ist auch der Grund, warum wir es unterstützen,
Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in den Reihen der Polizei
aufzunehmen", sagt Innenministerin Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Unter den Absolventen der ersten Polizeigrundausbildung für
Spitzensportler befindet sich der 26-jährige Schispringer Andreas
Kofler. Er erreichte in der vorigen Saison den vierten
Gesamtweltcupplatz und wurde bei der Weltmeisterschaft in Oslo
(Norwegen) Mannschaftsweltmeister auf der Normalschanze und auf der
Großschanze. Kofler feierte seine ersten großen internationalen
Erfolge 2005 bei den Olympischen Winterspielen in Turin (Italien).
2007 ging er zur Polizei - es war das Jahr, in dem er zum ersten Mal
Weltmeister wurde: Mannschaftsweltmeister im Schifliegen in
Oberstdorf.
Insgesamt 15 Planstellen für Spitzensportler vorgesehen
Mit Andreas Kofler begann am 1. Juni 2007 der Snowboarder Andreas
Promegger die Polizeiausbildung, weiters die Snowboardcross-Sportler
Susanne Moll und Markus Schairer, die Biathleten Julian Eberhard und
Tobias Eberhard sowie der Langlaufsprinter Martin Stockinger. Auf
Grund der saisonbedingten Unterbrechungen dauerte die
Polizeiausbildung der sieben Topsportler länger als üblich. Vor
Kurzem begannen fünf weitere Spitzensportler ihre
Polizeigrundausbildung in Großgmain; insgesamt beschäftigt die
Polizei derzeit 15 Spitzensportler. 2012 sollen weitere aufgenommen
werden. Allerdings müssen auch sie erst die Aufnahmeprüfung
absolvieren.
"Die Aufnahme der Sportler in den Polizeidienst ist eine
Win-Win-Lösung", betont Innenministerin Mikl-Leitner. "Die
Spitzensportler können ihren Traumberuf ergreifen und für die Marke
Polizei sind sie insofern ein Gewinn, als sie einerseits Vorbilder
für ihre Kolleginnen und Kollegen sind und andererseits die Polizei
nach außen vertreten."
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Inneres
Mag. Andreas Wallner, Pressesprecher der Bundesministerin
Tel.: +43-(0)1-53126-2027
mailto:[email protected]
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