Jugendmonitor: Kleinkinder gehören zu ihren Eltern

Aktueller Jugendmonitor des Familienministeriums bestätigt richtigen freiheitlichen Ansatz im Bereich der Kinderbetreuung

Wien (OTS) - "Die von Minister Mitterlehner präsentierten Ergebnisse des 'Jugendmonitors' - einer Befragung von 800 Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren - zeigt, dass die freiheitliche Familienpolitik nicht nur durch die Ansichten der Familien selbst, sondern auch durch jene der zukünftigen Eltern unterstützt wird", sagten heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller, FPÖ-Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart und der Obmann des Freiheitlichen Familienverbands Österreich Mag. Gerfried Nachtmann.

Entgegen den Forderungen von linken, zumeist kinderlosen Berufspolitikern von Rot, Grün und Schwarz, nach mehr Kinderbetreuungsplätzen für immer noch jüngere Kinder, sehe die österreichische Jugend kleine Kinder am besten in der Familie betreut, betonte Kitzmüller. Nicht weniger als 77% der befragten Jugendlichen seien der Meinung, dass unter-dreijährige Kinder tagsüber von den Eltern betreut werden sollten. Überdies hätten 85% der weiblichen Jugendlichen angegeben, kein Problem mit einer Teilzeittätigkeit zu haben, so Höbart. Zur Dauer für die Teilzeitbeschäftigung sei von nur einem Prozent angegeben worden, bis zum ersten Lebensjahr des Kindes teilzeitbeschäftigt sein zu wollen, so Höbart weiter. Fast die Hälfte (47%) wollen bis zum Kindergarteneintritt, 35% gar bis zum Schuleintritt des jüngsten Kindes, und 18% noch länger in Teilzeit beschäftigt sein. Darüber hinaus können sich 55% der weiblichen und 34% der männlichen Befragten vorstellen, als Hausfrau und Mutter bzw. Hausmann und Vater zu Hause zu bleiben, wenn der Partner genug verdient, ergänzte Kitzmüller. "Diese Ansichten sind nicht nur bei der Jugend, sondern in der gesamten Bevölkerung vertreten und zeigen, dass die ideologisch motivierte Propaganda in Richtung Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen nicht greift", betonte die freiheitliche Familiensprecherin.

Neueste Erkenntnisse aus der frühkindlichen Hirnforschung, der Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung würden belegen, dass das Fehlen von fixen Bezugspersonen, zu denen eine innige Bindung besteht, in der frühkindlichen Entwicklung zu Problemen führen könne, zitierte Nachtmann aus diesbezüglichen Studien. "Bindungsstörungen wirken sich vielfältig aus, vor allem im Lern-, und Aggressionsverhalten, in der Konfliktlösungskompetenz und der Beziehungsfähigkeit", betonte Nachtmann. Überdies seien Kinderkrippen die teuerste denkbare Variante der Betreuung von Kleinkindern. Ein Kinderkrippenplatz koste in Österreich laut einer Studie des "Österreichischen Instituts für Familienforschung" 12.220,- Euro jährlich, rechnete Kitzmüller vor.

Frankreich könne bei der Kinderbetreuung als Vorbild dienen, sagte Kitzmüller, die darauf verwies, dass Frankreich weniger Krippenplätze als Österreich habe, dafür aber auf ein dicht gesponnenes Netz an Tagesmüttern setze. "Nicht weniger als 1,7 Mio. Frauen arbeiten dort als Tagesmütter und betreuen neben den eigenen Kindern auch Kinder anderer Personen in den eigenen vier Wänden", so Kitzmüller. 1,7 Mio. Tagesmütter würden auch 1,7 Mio. erwerbstätige Mütter bedeuten, was mehr als 5% der Gesamtheit der französischen Frauen entspreche. "Der Beruf der Tagesmutter ist überdies jene Tätigkeit, bei der Beruf und Familie am besten vereinbar ist", betonte Kitzmüller.

"In Anbetracht des Wunsches der Menschen, der entwicklungspsychologischen Bedürfnisse von Kleinkindern, der Kosten und des Ziels Familie und Beruf zu vereinbaren bleibt damit die freiheitliche Forderung aufrecht, vermehrt in den Aufbau eines landesweiten Tagesmütternetzes zu investieren", betonten alle drei freiheitlichen Familienpolitiker.

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