• 24.05.2011, 10:24:53
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Jugendmonitor: Kleinkinder gehören zu ihren Eltern

Aktueller Jugendmonitor des Familienministeriums bestätigt richtigen freiheitlichen Ansatz im Bereich der Kinderbetreuung

Wien (OTS) - "Die von Minister Mitterlehner präsentierten
Ergebnisse des 'Jugendmonitors' - einer Befragung von 800
Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren - zeigt, dass die
freiheitliche Familienpolitik nicht nur durch die Ansichten der
Familien selbst, sondern auch durch jene der zukünftigen Eltern
unterstützt wird", sagten heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg.
Anneliese Kitzmüller, FPÖ-Jugendsprecher NAbg. Christian Höbart und
der Obmann des Freiheitlichen Familienverbands Österreich Mag.
Gerfried Nachtmann.

Entgegen den Forderungen von linken, zumeist kinderlosen
Berufspolitikern von Rot, Grün und Schwarz, nach mehr
Kinderbetreuungsplätzen für immer noch jüngere Kinder, sehe die
österreichische Jugend kleine Kinder am besten in der Familie
betreut, betonte Kitzmüller. Nicht weniger als 77% der befragten
Jugendlichen seien der Meinung, dass unter-dreijährige Kinder
tagsüber von den Eltern betreut werden sollten. Überdies hätten 85%
der weiblichen Jugendlichen angegeben, kein Problem mit einer
Teilzeittätigkeit zu haben, so Höbart. Zur Dauer für die
Teilzeitbeschäftigung sei von nur einem Prozent angegeben worden, bis
zum ersten Lebensjahr des Kindes teilzeitbeschäftigt sein zu wollen,
so Höbart weiter. Fast die Hälfte (47%) wollen bis zum
Kindergarteneintritt, 35% gar bis zum Schuleintritt des jüngsten
Kindes, und 18% noch länger in Teilzeit beschäftigt sein. Darüber
hinaus können sich 55% der weiblichen und 34% der männlichen
Befragten vorstellen, als Hausfrau und Mutter bzw. Hausmann und Vater
zu Hause zu bleiben, wenn der Partner genug verdient, ergänzte
Kitzmüller. "Diese Ansichten sind nicht nur bei der Jugend, sondern
in der gesamten Bevölkerung vertreten und zeigen, dass die
ideologisch motivierte Propaganda in Richtung Ausbau von
Kinderbetreuungsplätzen nicht greift", betonte die freiheitliche
Familiensprecherin.

Neueste Erkenntnisse aus der frühkindlichen Hirnforschung, der
Entwicklungspsychologie und der Bindungsforschung würden belegen,
dass das Fehlen von fixen Bezugspersonen, zu denen eine innige
Bindung besteht, in der frühkindlichen Entwicklung zu Problemen
führen könne, zitierte Nachtmann aus diesbezüglichen Studien.
"Bindungsstörungen wirken sich vielfältig aus, vor allem im Lern-,
und Aggressionsverhalten, in der Konfliktlösungskompetenz und der
Beziehungsfähigkeit", betonte Nachtmann. Überdies seien Kinderkrippen
die teuerste denkbare Variante der Betreuung von Kleinkindern. Ein
Kinderkrippenplatz koste in Österreich laut einer Studie des
"Österreichischen Instituts für Familienforschung" 12.220,- Euro
jährlich, rechnete Kitzmüller vor.

Frankreich könne bei der Kinderbetreuung als Vorbild dienen, sagte
Kitzmüller, die darauf verwies, dass Frankreich weniger Krippenplätze
als Österreich habe, dafür aber auf ein dicht gesponnenes Netz an
Tagesmüttern setze. "Nicht weniger als 1,7 Mio. Frauen arbeiten dort
als Tagesmütter und betreuen neben den eigenen Kindern auch Kinder
anderer Personen in den eigenen vier Wänden", so Kitzmüller. 1,7 Mio.
Tagesmütter würden auch 1,7 Mio. erwerbstätige Mütter bedeuten, was
mehr als 5% der Gesamtheit der französischen Frauen entspreche. "Der
Beruf der Tagesmutter ist überdies jene Tätigkeit, bei der Beruf und
Familie am besten vereinbar ist", betonte Kitzmüller.

"In Anbetracht des Wunsches der Menschen, der
entwicklungspsychologischen Bedürfnisse von Kleinkindern, der Kosten
und des Ziels Familie und Beruf zu vereinbaren bleibt damit die
freiheitliche Forderung aufrecht, vermehrt in den Aufbau eines
landesweiten Tagesmütternetzes zu investieren", betonten alle drei
freiheitlichen Familienpolitiker.

Rückfragehinweis:

Freiheitlicher Parlamentsklub
   Tel.: 01/ 40 110 - 7012
   mailto:presse-parlamentsklub@fpoe.at
   
   http://www.fpoe-parlamentsklub.at
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