- 21.05.2011, 11:41:00
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FP-Haslinger: Fahrradschrott als Kunstgenuss grenzt an illegale Müllablagerung!
Agiert Kulturinitiative am Gesetz und Bezirksvorsteher vorbei?
Wien (OTS/fpd) - Seit einigen Wochen standen in den Straßenzügen
rund um die Millenniumcity gelb lackierte fahrunfähige Fahrräder, die
an Verkehrszeichen oder Hinweistafeln angekettet waren und somit
nicht nur teilweise eine Verkehrsbehinderung dargestellt sondern
obendrein auch noch das Ortsbild beeinträchtig haben, kritisiert der
FPÖ-Wien Gemeinderat und Bezirksparteiobmann von Brigittenau, LAbg.
Gerhard Haslinger die sinnlose "Kunstaktion".
Die künstlerische Meisterleistung dabei waren die zusätzlich
angebrachten Werbeflächen, die für eine weitere besondere
Verschandelung und Aufregung unter den Anrainern sorgten, so
Haslinger, der darüber informiert, dass die Verantwortung für diese
Aktion bei der Gebietsbetreuung 20 lag. Der Fahrradschrott sollte ein
Teil der "Q202" Freie Kunst und Kulturinitiative sein.
So wie vor einiger Zeit die sogenannten "Ghost-Bike" in Wien durch
den Magistrat entfernt werden mussten stellt sich die berechtigte
Frage, warum die, mehr als ein Dutzend, Fahrradleichen nicht auch
kostenpflichtig entfernt wurden. Die 48 Euro pro Entfernung wären
leicht einzuheben gewesen.
Die FPÖ-Brigittenau hat daher in der letzten Bezirksvertretung eine
Anfrage in Sachen Genehmigung an den Bezirksvorsteher gestellt, so
Haslinger, der weiter meint, dass bei der Beantwortung der Frage
deutlich wurde, dass sich der Herr Bezirksvorsteher nicht wirklich
mit der Sache auseinandersetzen wollte oder konnte. Nach seinen
Ausführungen könne man nämlich nur hoffen, dass nicht mehr Menschen
auf die Idee der illegalen Werbeaktionen kämen!?
Faktum ist jedoch, dass dieser sinnlose Rot-Grüne-Kunstgenuss seit
Mittwoch wieder abmontiert wurde - just an dem Tag wo die FPÖ die
Anfrage stellte. Offenbar hat der Bezirksvorsteher doch noch schnell
reagiert. Es bleibt zu hoffen, dass sich der Fahrradwahn der
rot-grünen Stadtregierung in Zukunft auf fahrtaugliche Räder
einpendelt und illegale "Ankettungen" zukünftig unterlassen werden,
so Haslinger abschließend. (Schluss)paw
Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: 0664/8145151
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