- 20.05.2011, 14:57:11
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Museum für Völkerkunde: Eröffnung der Ausstellung "Was Wir Sehen" am Montag, den 23. Mai 2011
Konservierte Stimmen und Bilddokumente aus Afrika (1931)
Wien (OTS) - Die Ausstellung "Was Wir Sehen" (25. Mai bis 19.
September 2011) im Museum für Völkerkunde setzt sich mit der
verstörenden Geschichte historischer Ton- und Bilddokumente aus dem
südlichen Afrika auseinander. Im Zentrum steht das 1931 von dem
deutschen Künstler Hans Lichtenecker als "Archiv aussterbender
Rassen" angelegte Körperarchiv von Afrikanerinnen und Afrikanern in
Namibia, dem ehemaligen (Deutsch-)Südwestafrika.
"Was Wir Sehen" rückt das Sprechen jener Menschen in den
Mittelpunkt, die innerhalb eines kolonialen Kontextes
Gesichtsabformungen, Körpervermessungen, anthropometrisches
Fotografieren und Stimmaufnahmen erdulden mussten.
"Die ausgestellten Dokumente zeigen die andere Seite der frühen
anthropologischen und ethnographischen Forschung. Sie sind daher ein
wichtiger Beitrag zur Vergangenheitsbewältigung in unseren
Humandisziplinen", so die stellvertretende Direktorin des Museums für
Völkerkunde, Dr. Barbara Plankensteiner.
Kuratiert wurde die Ausstellung von Dr. Anette Hoffmann,
Kulturwissenschaftlerin und Afrikanistin an der University of Fort
Hare in Südafrika. Eröffnet wird die Schau am Montag, den 23. Mai um
18.30 Uhr in der Säulenhalle des Museums für Völkerkunde.
Presseführung: Um Anmeldung wird gebeten unter [email protected] Datum: 23.5.2011, um 10:00 Uhr Ort: Museum für Völkerkunde Heldenplatz, 1010 Wien
Rückfragehinweis:
Nina Auinger-Sutterlüty, MAS
Leitung Abteilung Kommunikation und Marketing
Kunsthistorisches Museum mit MVK und ÖTM
1010 Wien, Burgring 5
Tel.: + 43 1 525 24 - 4021
Fax: + 43 1 525 24 - 4098
E-mail: [email protected]
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