17. Landeskongress GÖD Steiermark - Neue Führung

FCG - Pilko folgt Widmann FSG - Eichinger folgt Mag Linder

Graz (OTS) - Unter dem Motto "GÖD - DAS MORGEN MITGESTALTEN" hielt die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst Steiermark am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche (18. und 19. Mai 2011) im Grazer Raiffeisenhof ihren 17.Landeskongress ab. 138 Delegierte aus 23 Berufsgruppen repräsentierten dabei die 26.095 steirischen GÖD-Mitglieder; die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst ist die drittstärkste Fachgewerkschaft im ÖGB Steiermark.

Im Rahmen der feierlichen Eröffnung zeichnete der GÖD-Bundesvorsitzende und Zweite Präsident des Nationalrates Fritz Neugebauer in einem pointierten Referat das Bild jenes Spannungsgeflechtes, in welchem sich der Öffentliche Dienst derzeit in Österreich bewegt. Nicht nur die Delegierten, sondern auch die anwesende Politprominenz und die vielen Behördenleiter, zollten ihm dazu Beifall.

Die wesentlichen Entscheidungen des Landeskongresses:

Auf den Langzeitvorsitzenden Martin Widmann (FCG) - er hatte im vergangenen Jahr den Vorsitz aus persönlichen Gründen zurückgelegt -folgte, zunächst interimistisch und nunmehr auch formell durch den Landeskongress bestätigt, der aus dem Bezirk Deutschlandsberg stammende Pflichtschullehrer Josef Pilko (FCG).
Mit Hofrat Mag Peter Linder (FSG) schied das längsdienende Vorstandsmitglied aus. Er bekleidete in den letzten Funktionsperioden jeweils die Position des Vorsitzenden-Stellvertreters. Ihm folgt nunmehr der Grazer Finanzbeamte Gerhard Eichinger (FSG) nach.

Georg Tkaletz (FCG), aus dem Bereiche der Polizei, wurde als Vorsitzender-Stellvertreter wiedergewählt. Der Vorsitzende und die beiden Stellvertreter erhielten sehr, sehr breite Zustimmung und durften sich über Ergebnisse knapp unter hundert Prozent freuen.

31 Anträge aus Dienst-, Besoldungs- und Pensionsrecht wurden intensiv abgearbeitet und den für die Umsetzung zuständigen höherrangigen Organtagen (ÖGB Bundeskongress, GÖD Bundeskongress) und/oder Verhandlungsgremien zugewiesen.

Josef Pilko rief die Delegierten in seinem Schlusswort auf, in konstruktiver Zusammenarbeit und größtmöglicher Solidarität die Ärmel aufzukrempeln und die gewerkschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft in Angriff zu nehmen.

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Georg Tkaletz
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