• 18.05.2011, 10:31:44
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Berlakovich stellt "Ökoteam der besten Köpfe" zur Energieautarkie vor

Namhafte VordenkerInnen verschiedenster Bereiche als Wegbereiter der Umsetzung bis 2050

Namhafte VordenkerInnen verschiedenster Bereiche als Wegbereiter der Umsetzung bis 2050

Wien (OTS) - "Heute setzen wir einen entscheidenden Schritt in
Richtung energieautarkes Österreich. Das 'Ökoteam der besten Köpfe'
nimmt seine Arbeit auf. Es besteht aus nationalen und internationalen
ExpertInnen verschiedenster Kompetenzbereiche, mit denen ich
gemeinsam das Ziel verfolge, Österreich bis 2050 energieautark zu
machen. Da eine Vielzahl an Sektoren gefragt ist, um die
Energieautarkie zu erreichen, ist das Ökoteam sehr breit aufgestellt.
All diese unterschiedlichen Sichtweisen sollen in den Prozess
einfließen", so Umweltminister Niki Berlakovich heute anlässlich der
Präsentation des Ökoteams der besten Köpfe.

Studien bestätigen Umsetzbarkeit und Rückhalt in der Bevölkerung

"Die Energieautarkie Österreichs ist für mich eine faszinierende
Vision mit Zukunft, die ich seit meinem Amtsantritt im Jahr 2008
verfolge. Ich will kein abgeschlossenes gallisches Dorf, son-dern
dass per saldo im eigenen Land genau so viel Energie erzeugt wie
verbraucht wird. Ende Jänner habe ich eine wissenschaftliche Studie
präsentiert, laut der eine Umsetzung der Ener-gieautarkie Österreichs
bis 2050 möglich ist. Viele weitere Studien deuten neuerdings in die
gleiche Richtung. Laut einer aktuellen Umfrage der Karmasin
Motivforschung ist es darüber hinaus für 90 Prozent der
Österreicherinnen und Österreicher wichtig, dass unser Land
ener-gieautark und somit unabhängig von Importen wird. Das gibt
enormen Rückenwind, diesen Weg weiterzugehen", so der Minister.

Vielfältige Kompetenzbereiche und Persönlichkeiten im Team
vertreten

Im Ökoteam vertreten sind der Universitätsprofessor und Leiter des
WIFO, Karl Aiginger sowie der deutsche Journalist und
Fernsehmoderator Franz Alt. Der Präsident von MAGNA Europe, Günther
Apfalter, bringt bedeutendes Knowhow im Verkehrsbereich ein und der
Umwelt-Anwalt Michael Hecht sorgt für den rechtlichen Input. Mit
BOKU-Rektor Martin Gerzabek ist auch ein Wissenschaftler mit
praktischem Verstand und Bodenhaftung dabei und Gerhard
Hei-lingbrunner steht für bedeutendes Fachwissen im Umweltbereich.
Aber auch der Trend- und Zukunftsforscher Mattias Horx und die
Motivforscherin Sophie Karmasin konnte für das Öko-team der besten
Köpfe gewonnen werden. Mit dabei sind auch Wolfgang Hesoun, der
Gene-raldirektor von Siemens AG und Vizepräsident der
Industriellenvereinigung, sowie der Vor-standsvorsitzende der
Wienerberger AG, Heimo Scheuch, der den wichtigen Gebäudebereich
vertritt, einen Sektor mit enormem Effizienz- und
Einsparungspotenzial.

Jede Menge Erfahrung, was die Energieautarkie betrifft, bringt
Reinhard Koch mit, der Leiter des Europäischen Zentrums für
Erneuerbare Energie in Güssing. Energieautark ist auch das Ökohotel
Stadthalle in Wien, deren Geschäftsführerin Michaela Reitterer
ebenfalls mitarbeiten wird. An Bord sind auch die
brainbows-Geschäftsführerin und Nachhaltigkeitsexpertin Monika
Langthaler sowie die Generaldirektorin von IBM Österreich Tatjana
Oppitz, die für green tech-nologies und die damit verbundenen
Zukunftschancen steht.

Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au entwirft die Architektur der
Zukunft und der Militärexperte Gerald Kramer wird strategisches
Wissen rund um die Energieversorgung einbringen. Neben Wolfgang
Streicher, dem Studienautor zum Thema Energieautarkie von der
Universität Inns-bruck, ist schließlich auch noch der deutsche
Naturwissenschafter, Politiker und Vordenker Ernst Ulrich von
Weizsäcker im Ökoteam der besten Köpfe vertreten.

Der weitere Umsetzungs-Fahrplan

"Gemeinsam mit diesen höchst kompetenten Persönlichkeiten werde
ich nun an der Umset-zung meiner Vision der Energieautarkie
Österreichs arbeiten", so Berlakovich. Primär gilt es, den Bereich
wissenschaftlich aufzubereiten und parallel dazu die Bevölkerung über
dieses Zukunftsthema zu informieren. Im Anschluss werden die
wichtigsten Zwischenergebnisse mit relevanten Stakeholdergruppen und
Interessensvertretungen diskutiert. Danach startet ein breiter
Öffentlichkeitsbeteiligungsprozess.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
Lebensministerium, Pressestelle
Tel.: (+43-1) 71100 DW 6703, 6963

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