• 17.05.2011, 11:26:55
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BZÖ-Lugar: Mit Ökostromgesetz werden Kyotoziele nicht erreicht

Wien (OTS) - "Wir wollen einen ordentlichen Energieminister, der
die richtigen Weichen stellt", verlangte BZÖ-Umweltsprecher Abg.
Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag. Wirtschaftsminister
Mitterlehner entspricht nicht diesen Voraussetzungen, denn er wolle,
dass Österreich "weiterhin von der fossilen Lobby abhängig bleibt."
Das Ökostromgesetz bezeichnete Lugar als "Verhinderungsgesetz, mit
dem die Kyotoziele nicht erreicht werden können!"

"Wir sollten 13 Prozent CO2-Ausstoss einsparen - und sind absolutes
Schlusslicht in EU", kritisierte der BZÖ-Umweltsprecher. Deshalb
müsse Österreich "bereits eine halbe Mrd. Euro für Zertifikate wegen
der Unfähigkeit der Regierung zahlen". Mit den Förderungen für
Ökostrom werde es aber nicht gelingen, dem Kyotoziel näher zu kommen.
"Das bedeutet aber Strafzahlungen von bis zu 1,5 Mrd. Euro!", warnte
Lugar.

Eine Energieautarkie Österreichs bringe hingegen rund 80 Prozent
CO2-Einsparung und sei keine Gefahr für die Industrie. "Auch die
VOEST bricht nicht wegen erneuerbarer Energien zusammen", gab Lugar
Technikunterricht für Mitterlehner und erinnerte den Minister: "14
Mrd. Euro an Energiekosten gehen ins Ausland, dafür werden 15 Prozent
der Gesamtenergie als Atomstrom ins Land geholt!"

Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ

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