• 16.05.2011, 10:39:40
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ÖH Uni Wien: Mitbestimmung ist prickelnd

ÖH Uni Wien mobilisiert mittels Wahlkampagne zur ÖH Wahl vom 24.-26. Ma

Wien (OTS) - Bei der heutigen Pressekonferenz der
HochschülerInnenschaft an der Universität Wien stellte das
Vorsitzteam die Wahlkampagne für die ÖH Wahl von 24.-26. Mai vor.
Außerdem blickten sie auf die vergangen zwei Jahre zurück, zeigten
akutelle Krisenherde auf und sprachen mögliche Problemfelder der
Zukunft an.

Über die Themen Feminismus und Mitbestimmung, sollen möglichst viele
Studierende motiviert werden vom 24.-26. Mai ihre Stimme abzugeben.
"Immer noch gibt es in hohen Uni Positionen eklatant weniger Frauen
als Männer und wieder wird ab nächsten Herbst ein Mann neuer Rektor
an der Uni Wien. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass es
auch in Zukunft eine feministische ÖH an der Uni Wien gibt, die
gezielt auf Frauenförderung achtet und gegen Männerseilschaften
kämpft", kritisiert Oona Kroisleitner vom Vorsitzteam der ÖH Uni
Wien.

Dass Studierende an der Universität mitbestimmen wollen, zeigten
Proteste wie die der Internationalen Entwicklung oder #unibrennt. Die
HochschülerInnenschaft an der Uni Wien macht schon seit Jahren auf
den Missstand studentischer Mitbestimmung aufmerksam, die durch das
Universitätsgesetz 2002 unter Schwarz/Blau massiv eingeschränkt
worden ist. Aber auch die ÖH Uni Wien selber muss partizipativ und
offen sein. "Wir haben in unserem größten Projekt in den letzten zwei
Jahren sicher gestellt, dass dies umgesetzt wird. Das vor kurzem
eröffnete Café Rosa ist ein von Studierenden selbst gestalteter und
selbst verwalteter Raum nahe der Uni.", freut sich Veronika Helfert.

Die STEOP (Studieneingangs- und "Orientierungs"phase) ist eine
bildungspolitische Katastrophe, mit der die ÖH auch noch in den
nächsten Jahren beschäftigt sein wird. "In der konkreten Umsetzung
dieses abstrusen Gesetzes zeigen wir, dass wir die einzigen sind, die
sich gegen den vorauseilenden Gehorsams des Rektorats stellen - ohne
uns würde der Senat unter dem Druck des Rektorats einfach in die Knie
gehen", so Flora Eder vom Vorsitzteam: "Bereits Mitte Februar hat ein
kleiner elitärer Zirkel der Uni Wien die Weichen für die Einführung
der STEOP gestellt und alle anderen vor vollendete Tatsachen
gestellt. Zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht einmal einen Beschluss
vom Wissenschaftsausschuss des Parlaments, geschweige denn einen
Nationalrats-Beschluss", ärgert sich Flora Eder vom Vorsitzteam.

Pressematerialien online unter: http://oeh.univie.ac.at/index.php

Rückfragehinweis:
ÖH Uni Wien - Öffentlichkeitsarbeit
Johanna Pisecky: 0680 20 80 370
Lucia Bischof: 0676 97 18 993

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