• 10.05.2011, 10:51:28
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AktionsGemeinschaft: Derzeitiges Stipendiensystem verhindert optimalen Studienerfolg

Reform der Beihilfen dringend notwendig; leistungsfördernde Stipendien zur Maximierung des Studienerfolgs

Wien (OTS) - Angesichts der mit 1. Juli in Kraft tretenden Kürzung
der Familienbeihilfe wird einmal mehr deutlich, dass sich die soziale
Lage der Studierenden weiter verschlechtert. Die AktionsGemeinschaft
fordert daher neben einer sofortigen Wiedereinführung der früheren
Bezugsdauer der Familienbeihilfe eine umfassende Reform des
Stipendien- und Beihilfenwesens: "Während über 60% der Studierenden
während des Studiums arbeiten müssen, erhalten weniger als 20%
Studienbeihilfe. Hier sieht die AktionsGemeinschaft akuten
Handlungsbedarf. Der Bezieherkreis der Beihilfen muss nicht nur
ausgeweitet werden, sondern es bedarf auch einer grundlegenden Reform
der Leistungsstipendien. Niemand darf aus finanziellen Gründen am
Studium gehindert werden", betont Bernhard Krall, Spitzenkandidat der
AG bei den ÖH-Wahlen 2011.

Konkret zielt die AktionsGemeinschaft auf die Schaffung von einem
neuen, leistungsfördernden Stipendienwesen ab. Derzeit verhindert die
Doppelbelastung Arbeit und Studium in vielen Fällen einen optimalen
Studienerfolg und damit den Anspruch auf Leistungsstipendien. Nach
den Plänen der AktionsGemeinschaft sollen diese Stipendien künftig
mit gewissen Auflagen im Voraus ausbezahlt werden, um den
Studierenden die optimalen Bedingungen für den bestmöglichen
Studienerfolg zu ermöglichen: "Durch leistungsfördernde Stipendien
soll in Zukunft kein Studierender mehr zu Arbeiten gezwungen sein.
Darüber hinaus muss bei der Vergabe von Stipendien auch das
ehrenamtliche Engagement für die Gesellschaft einen höheren
Stellenwert als bisher bekommen. Gerade im vielgepriesenen Jahr der
Freiwilligen muss die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit wie etwa bei
der freiwilligen Feuerwehr oder den Sanitätsdiensten auch an den
Universitäten Einzug finden", so Krall weiter.

Mit dem Ausbau leistungsfördernder Stipendien würde Österreich
einen ersten Schritt in Richtung einer tatsächlich international
wettbewerbsfähigen Hochschullandschaft machen: "Für Universitäten auf
Weltspitzenniveau braucht es auch die optimalen Voraussetzungen für
die Studierenden, um beste Leistung erbringen zu können. Hier ist die
Politik gefordert", stellt Krall abschließend fest.

Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
mailto:[email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at

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