• 09.05.2011, 11:50:12
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FPÖ-Seidl: AKH-Skandale nehmen kein Ende

Nachdienste der Ärzte dürfen keinesfalls gekürzt werden

Wien (OTS/fpd) - Die Skandale im AKH scheinen kein Ende zu nehmen.
Nachdem sich bereits vor längerer Zeit die Hebammen des AKH an die
Öffentlichkeit gewandt haben, um auf ihre prekäre Personalsituation
aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen der Kinderambulanz
Alarm geschlagen haben, sollen auch die Nachtdienste der Ärzte
gekürzt werden, so der FPÖ-Wien Gemeinderat Wolfgang Seidl, Mitglied
im Gesundheitsausschuss.

Bereits jetzt versehen von den benötigten 230 nur mehr 172 Ärzte
Nachdienst. Wenn nun auch diese noch gekürzt werden, wird die
Situation, laut Aussagen des Betriebsrates, kritisch. Offensichtlich
soll auf Kosten der Patienten massiv gespart werden. Hier muss die
Frage erlaubt sein, wer, wenn etwas passiert, dafür die Verantwortung
übernimmt.

Auch das diplomierte Pflegepersonal soll nun, aus Spargründen, die
Reinigungsarbeiten der Abteilungshelfer übernehmen. Eine solche
Vorgangsweise, die Stellenbeschreibung des diplomierten Personals
einfach neu zu definieren und diese anstatt für die Pflege, für die
sie ja eine langjährige Ausbildung absolviert haben, nun für
"Putzdienste" einzusetzen, ist völlig inakzeptabel, so Seidl weiter.

Einsparungen im KAV erfolgen in letzter Zeit immer zu Lasten des
Pflegepersonals oder der Patienten. Nicht gespart wird offensichtlich
bei den fürstlichen Gehältern der Verantwortlichen, stellt der
FPÖ-Gemeinderat abschließend fest. (Schluss)paw

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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