FPÖ-Seidl: AKH-Skandale nehmen kein Ende

Nachdienste der Ärzte dürfen keinesfalls gekürzt werden

Wien (OTS/fpd) - Die Skandale im AKH scheinen kein Ende zu nehmen. Nachdem sich bereits vor längerer Zeit die Hebammen des AKH an die Öffentlichkeit gewandt haben, um auf ihre prekäre Personalsituation aufmerksam zu machen und die Verantwortlichen der Kinderambulanz Alarm geschlagen haben, sollen auch die Nachtdienste der Ärzte gekürzt werden, so der FPÖ-Wien Gemeinderat Wolfgang Seidl, Mitglied im Gesundheitsausschuss.

Bereits jetzt versehen von den benötigten 230 nur mehr 172 Ärzte Nachdienst. Wenn nun auch diese noch gekürzt werden, wird die Situation, laut Aussagen des Betriebsrates, kritisch. Offensichtlich soll auf Kosten der Patienten massiv gespart werden. Hier muss die Frage erlaubt sein, wer, wenn etwas passiert, dafür die Verantwortung übernimmt.

Auch das diplomierte Pflegepersonal soll nun, aus Spargründen, die Reinigungsarbeiten der Abteilungshelfer übernehmen. Eine solche Vorgangsweise, die Stellenbeschreibung des diplomierten Personals einfach neu zu definieren und diese anstatt für die Pflege, für die sie ja eine langjährige Ausbildung absolviert haben, nun für "Putzdienste" einzusetzen, ist völlig inakzeptabel, so Seidl weiter.

Einsparungen im KAV erfolgen in letzter Zeit immer zu Lasten des Pflegepersonals oder der Patienten. Nicht gespart wird offensichtlich bei den fürstlichen Gehältern der Verantwortlichen, stellt der FPÖ-Gemeinderat abschließend fest. (Schluss)paw

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