• 09.05.2011, 09:43:30
  • /
  • OTS0049 OTW0049

VP-Ulm: Magistrat unterlässt Verlässlichkeitsprüfung von Kampfhundebesitzern

Hundeführschein gerät in Wien zur Farce

Wien (OTS) - Mit 30. Juni endet die Übergangsfrist für den
verpflichtenden Hundeführschein. Ab 1. Juli muss jeder Besitzer eines
Kampfhundes einen Hundeführschein besitzen. Der Wiener
Hundeführschein entpuppt sich dabei zunehmend als Farce. Sollte mit
der Hundeführscheinpflicht sichergestellt werden, dass nur
verlässliche Personen Kampfhunde führen, so verzichtet der Magistrat
in Wien darauf, die Verlässlichkeit der Hundebesitzer zu prüfen. Es
ist daher in Wien auch weiterhin nicht ausgeschlossen, dass auch
nicht verlässliche Personen einen Kampfhund besitzen. "Es wäre an der
Zeit für die zuständige Stadträtin Sima, hier endlich zu handeln -
jedes Jahr werden tausende Wiener/innen Opfer von Hundebissen", so
der Sicherheitssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Ulm, heute.

Keine Verlässlichkeit ist unter anderem gegeben, wenn der Besitzer
wegen Gewaltdelikten, Zuhälterei, Drogenhandel, Menschenhandel oder
Schlepperei vorbestraft ist oder gegen das Tierschutz- oder
Tierhaltegesetz verstoßen hat. Hier setzt die Kritik des
VP-Sicherheitssprechers an: "Der Magistrat erhebt nicht selbst, ob
Vorstrafen oder bestimmte Verstöße vorliegen, sondern begnügt sich
mit der eigenhändig unterschriebenen Selbstauskunft jener Personen,
die einen Kampfhund halten wollen. Das ist ein Skandal und macht die
Hundeführscheinpflicht für Kampfhunde zur Farce. Der Zweck des
Hundeführscheins wird damit ad absurdum geführt. Wir verstehen zwar,
dass man auf Seiten der SPÖ Angst hat, auch noch die Wiener
Hundebesitzer als Wähler/innen zu verlieren, doch darf das nicht auf
Kosten der Wiener/innen gehen", so Ulm.

"Die ÖVP verlangt eine Weisung des Bürgermeisters, dass der Magistrat
ab sofort die Verlässlichkeit von Kampfhundehaltern von Amts wegen
zu erheben hat, insbesondere ob Vorstrafen wegen Gewaltdelikten,
Zuhälterei, Drogenhandel, Menschenhandel oder Schlepperei oder
Verstöße gegen Tierschutz- und Tierhaltegesetz vorliegen", so Ulm
abschließend.

Rückfragehinweis:
ÖVP-Klub der Bundeshauptstadt Wien
Tel.: T:(+43-1) 4000/81 916, F:(+43-1) 4000/99 819 60
mailto:[email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VPR

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel