• 06.05.2011, 11:47:23
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GRAS und VSSTÖ finanzieren fragwürdiges Polit-Beisl mit ÖH-Beiträgen

Mit 400.000 Euro aus Studierendenbeiträgen richtet die GRAS/VSSTÖ-ÖH der Uni Wien ein "Studibeisl" ein. Ziel des dubiosen Lokals: Billige Getränke und linke Polit-Diskussionen

Wien (OTS) - Die Studierenden an der Universität Wien haben
derzeit allen Grund zur Empörung: Während ihre eigene ÖH den immer
lauter werdenden Ruf nach dringend notwendigem Zugangsmanagement in
Massenfächern und den Wunsch nach tatsächlicher Anerkennung des
Bachelors seit Jahren ignoriert, schießt sie nun den Vogel ab:

Rund 400.000 Euro aus ÖH-Beiträgen, das entspricht den Beiträgen
von sage und schreibe mehr als 24.000 Studierenden, werden trotz
energischer Proteste der AktionsGemeinschaft für die Finanzierung des
ÖH-Politlokals "Studibeisl Cafe Rosa" verwendet, welches morgen
eröffnet wird: "Das ist Missbrauch von ÖH-Beiträgen der
Studierenden", wettert Bernhard Krall, Spitzenkandidat der AG bei den
ÖH-Wahlen, und zieht den Vergleich zu anderen Universitäten: "Während
andere ÖHs Feste organisieren um mit den Einnahmen noch mehr Service
für Studierende bieten zu können, missbrauchen die grüne GRAS und der
rote VSSTÖ die Beiträge der Studierenden um ein dubioses Beisl zu
finanzieren".

Anstelle Studierendengelder in diesem Ideologie-Cafe zu versenken
hätte die ÖH mit dem Geld Service im Sinne der Studierenden
ermöglichen müssen: "Mit 400.000 Euro hätte eine von der
AktionsGemeinschaft gestellte ÖH etwa günstigere Lehrbücher für
sozial schwächere Studierende finanziert oder das Geld für vom
Wegfall der Familienbeihilfe betroffene Härtefälle verwendet. Das
Studibeisl ist Symbol für eine grün-rote ÖH, die Geldverschwendung
statt Interessensvertretung betreibt. Grund genug, um die grün-rote
ÖH vom 24. - 26. Mai endlich abzuwählen", so Krall weiter.

Obwohl die Studierenden das "Studibeisl" ungefragt finanzieren
müssen, wird das Lokal selbst wohl nur mit kleinem Besucherandrang
rechnen können. Die Anforderungen, um das "Studibeisl" überhaupt
betreten zu dürfen, sind nämlich ziemlich detailliert und streng:
Besucher dieser Lokalität müssen laut offizieller Regelung neben
"antiheteronormativ", "antiklerikal" und "antikapitalistisch" trotz
dieser offenkundig absurden Einschränkungen kurioserweise auch noch
"antidiskriminierend" sein.

"Wer will schon in ein Lokal gehen, in dem offenbar Denk- und
Redeverbote herrschen, wo politische Meinung wie in totalitären
System vorgeschrieben wird und Weltoffenheit dort endet, wo jemand
seine eigene Meinung haben könnte", fragt sich Krall und vermutet,
dass das Studibeisl "zu einem Treffpunkt kommunistischer
Splittergruppen und universitätsfremden Personen wird, deren
Getränkekonsum die Studierenden finanzieren müssen".

Auf Initiative der AktionsGemeinschaft wird auch auf Facebook gegen
die Geldverschwendung mobilgemacht:
https://www.facebook.com/studibeisl

Rückfragehinweis:
Stephan Mlczoch
Pressesprecher der AktionsGemeinschaft
Tel.: 0664 7676031
mailto:[email protected]
www.aktionsgemeinschaft.at

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