- 06.05.2011, 11:01:20
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BZÖ-Grosz: Erfreulicher Schwenk der Landesregierung bei Krsko!
"Meinungsumschwung zur Gefahr von Atomkraft habe nach Fukushima-Katastrophe immerhin 2 Monate gedauert"
Graz (OTS) - Es sei erfreulich, dass innerhalb der steirischen
Landesregierung - 25 Jahre nach der Atomkatastrophe in Tschernobyl
und immerhin knapp zwei Monate nach der Reaktorkatastrophe im
japanischen Fukushima - endlich die Einsicht gewachsen sei, dass
Atomkraft eine potentielle Gefahr für die Menschheit darstelle, so
der steirische BZÖ-Chef Abg. Gerald Grosz am Freitag in einer
Reaktion zur erstmaligen Resolution der steirischen Landesregierung
betreffend die Schließung des Schrottreaktors im slowenischen Krsko.
"Wir dürfen alle den wahrlich heroischen und historischen Schritt der
tapferen Krieger rund um Franz Voves und Hermann Schützenhöfer
mitverfolgen, die endlich zur nachösterlichen Einsicht gekommen sind,
dass vom slowenisch/kroatischen Atomkraftwerk Krsko ein eventuelles
Restrisiko auf die Steiermark zurückfallen könnte. Ich gratuliere der
Landesregierung zu diesem sicherlich immens schwer gefallenen Schritt
und politischen Durchbruch auf höchster Ebene. Bis nach Graz hört man
das Zittern der slowenischen Regierung vor den steirischen
Kürbiskriegern im gerechten Kampf gegen die Atomkraft", so Grosz in
einer bekannt zynischen Reaktion.
Bis vor wenigen Tagen habe die steirische Landesregierung jegliche
von Krsko ausgehende Gefahr für Leib und Leben in der Steiermark
bestritten. Landeshauptmann Voves betonte noch vor Woche, dass Krsko
"state of the art" sei.
"Das veraltete Schrottkraftwerk Krsko befindet sich nicht einmal 120
Kilometer von Graz entfernt und liegt auf einer Erdbebenlinie. Dieses
Kraftwerk stellt eine lebensgefährliche Bedrohung für den
südeuropäischen Großraum Steiermark, Kärnten, Slowenien und Kroatien
dar. Im Falle eines Austrittes radioaktiver Strahlung wäre diese an
einem Tag durchschnittlicher Windgeschwindigkeit innerhalb von zwei
Stunden im Großraum Graz. An ein Leben wie wir es bisher kennen, wäre
dann in unserer Stadt für die nächsten 20.000 Jahre nicht mehr zu
denken. Ich bin zutiefst gerührt, dass den Herrn Voves und
Schützenhöfer diese Faktenlage mit der Verzögerung einer
Schlaftablette beigebracht werden konnte", so Grosz abschließend.
Rückfragehinweis:
BZÖ Steiermark - Presse
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