- 06.05.2011, 10:45:47
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FSG:Gewerkschaft der PflichtschullehrerInnen: Einstimmiges JA zu einer gemeinsamen Schule
Initiativantrag der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen wurde einstimmig angenommen
Wien (OTS) - (FSG) Die Sozialdemokraten in der Gewerkschaft
Öffentlicher Dienst sehen einen historischen Wendepunkt in der
österreichischen Schulentwicklung: "Wenn sich die kampf- und
mitgliederstarke Gewerkschaft der PflichtschullehrerInnen geschlossen
hinter das Ziel einer gemeinsamen Schule stellt, besteht die
Hoffnung, dass die soziale Frühselektion im Bildungssystem nun
endlich ein baldiges Ende findet", sagt der stellvertretende
Vorsitzende der GÖD, Peter Korecky.++++
Auf Antrag der FSG fordern die Delegierten des 16. Bundestages der
GÖD/ PflichtschullehrerInnen eine gemeinsame Schule für die 10- bis
14-Jährigen . Die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule
parallel zur AHS-Unterstufe wäre laut Ansicht der
sozialdemokratischen GewerkschafterInnen ein Etikettenschwindel. Die
pädagogischen Reformanstrengungen der PflichtschullehrerInnen würden
unbelohnt und die Zweiklassengesellschaft in Dienst- und
Besoldungsrecht aufrecht bleiben. Einigkeit zwischen den Fraktionen
bestand auch darin, dass sich eine gemeinsame Schule der Zukunft an
den Rahmenbedingungen Finnlands orientieren müsse, um erfolgreich
umgesetzt werden zu können.
Rückfragehinweis:
GÖD/FSG
Richard Holzer
0664 / 300 65 01
Peter Korecky
0664 / 336 34 04
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