- 06.05.2011, 10:16:36
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Am Muttertag wird in der Erzdiözese Wien für Schwangere in Not gesammelt
"Frauen in der Krise sollen wieder Hoffnung schöpfen können" - "Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen" besteht seit 1973
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Wien (OTS) - Wien, 06.05.11 (PEW) In allen Kirchen der Erzdiözese
Wien wird am Muttertag, 8. Mai, für den "Hilfsfonds für Schwangere in
Notsituationen" gesammelt. Frauen, die vor oder nach der Geburt
eines Kindes in eine schwierige Lage geraten, erhalten durch den
Hilfsfonds materielle Hilfe und Zuspruch. Denn trotz Mindestsicherung
und Kinderbetreuungsgeld sind besonders Alleinerziehende
armutsgefährdet. Der Hilfsfonds gibt ihnen finanzielle Unterstützung,
Beratung über sozialrechtliche Ansprüche, Information über leistbaren
Wohnraum oder Hilfe bei der Aufnahme in ein Mutter-Kind-Haus.
"Schwangere Frauen in einer Krise sollen wieder Hoffnung schöpfen
können, Perspektiven und Wege finden, um die ersten Hürden zu
meistern", sagt Christine Riegler vom "Hilfsfonds für Schwangere in
Not". Im Vorjahr wurden in der Beratungsstelle des Hilfsfonds 465
Erstgespräche mit schwangeren Frauen geführt. Viele Klientinnen
suchen nicht nur in der ersten Schwangerschaft, sondern auf Grund der
verfestigten Armut auch bei weiteren Schwangerschaften die
Unterstützung des Hilfsfonds. Die Beratungsstelle befindet sich in
der Türkenstraße 3/3 im 9. Bezirk (Tel.: 01/545 52 22, Internet:
www.elisabethstiftung.at).
Der "Hilfsfonds für Schwangere in Notsituationen" gehört zur "St.
Elisabeth-Stiftung" der Erzdiözese Wien. Der Hilfsfonds wurde 1973
auf dem Höhepunkt der Fristenregelungs-Diskussion von Kardinal Franz
König ins Leben gerufen. Der damalige Präsident der Katholischen
Aktion der Erzdiözese Wien, Walter Csoklich, hatte im Pastoralrat
einen entsprechenden Antrag gestellt. Grundsatz des "Hilfsfonds" war
von Anfang an, dass sich "keine Frau aus finanziellen Gründen
gezwungen sehen soll, ein ungeborenes Kind abtreiben zu lassen".
(Steuerlich absetzbare Spenden auf das Konto der "St.
Elisabeth-Stiftung" der Erzdiözese Wien, Kto. Nr. 166 801 Bankhaus
Schelhammer & Schattera, BLZ 19190). (ende)
Rückfragehinweis:
Erzdiözese Wien, Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation
Tel. 0664/515 52 69
E-Mail: [email protected]
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