"Grüne Schule on Tour": Ein Klassenzimmer auf Reisen

Die Grünen Niederösterreich touren mit einem mobilen Klassenzimmer durch Niederösterreich und promoten die Grüne Schule. Die nächsten Stopps: Horn und Zwettl

St. Pölten (OTS) - Wie erklärt man den Menschen in Niederösterreich am besten, was die Grüne Schule ist, was sie kann und was sie will? Für Emmerich Weiderbauer, Bildungssprecher der Grünen im NÖ Landtag, lag es auf der Hand: "Wir bringen DAS Schulsystem der Zukunft zu den Menschen - in Form eines mobilen Klassenzimmers".
Gesagt, getan.
Ein Klassenzimmer, das dem Modell der Grünen Schule nachempfunden ist, tourt seit 3. Mai durch die Schulstädte Niederösterreichs. Die Grünen sind nämlich davon überzeugt, dass sie DIE Alternative zum derzeitige Schulsystem haben.
"Warum ist leicht erklärt: Mit der Grünen Schule wird die Diskussion um Mittelschule, Ganztagsschule, Hauptschule versus Gymnasium überflüssig, weil es nur diese eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen gibt. Die derzeitige Bildungsdebatte sind Verwaltungs-bzw. Politdebatten und beziehen die Bedürfnisse von LehrerInnen und SchülerInnen eigentlich kaum bis gar nicht ein. Das frustriert LehrerInnen wie SchülerInnen, deswegen promoten wir intensiv die Grüne Schule. Jede/r, der unser Klassenzimmer besucht, wird spüren, dass dieses Schulsystem das richtige für ihre Töchter, Söhne, Enkelkinder, Neffen und Nichten ist. Die Grüne Schule gibt den Kindern Raum für Bewegung, gibt den jeweiligen Interessen genügend Spielraum, verordnet keine streng geregelten 55 Minuten-Einheiten und drückt den Kindern nicht Woche für Woche denselben Stundenplan auf's Auge", weiß der grüne Bildungssprecher Emmerich Weiderbauer - selbst Pädagoge im jetzigen Schulsystem.
Die Grüne Schule ist ein Schulmodell, das z.B. bereits in Finnland praktiziert wird "und SchülerInnen wie LehrerInnen schlichtweg Spaß macht. LehrerInnen arbeiten im Team, wie auch die Kinder und Jugendliche. Bestleistungen sind dort keine Seltenheit - die Finnen sind auch PISA-Sieger", erinnert Weiderbauer.
"Während die Grüne Schule bunt, luftig, hell, freundlich und offen für die Ideen der Kinder ist, ist das derzeitige österreichische Schulsystem von Spardruck, Verwaltungsdebatten und dem jeweiligen politischen Willen gekennzeichnet. Was soll LehrerInnen und SchülerInnen daran Spaß machen", fragt sich Weiderbauer.
Die Grünen sind sich sicher: "Von Geburt an sind unsere Kinder wissbegierig und neugierig. Wir haben nun die Möglichkeit, den Spaß am Lernen sukzessive zu zerstören, indem wir am derzeitigen System festhalten, oder wir schicken unsere Kinder in die Grüne Schule, motivieren sie zu Bestleistungen und geben ihnen die Möglichkeit, ihre Stärken auszuprägen - begleitet von gut ausgebildeten Pädagogen, die ihren Job gerne machen. Wenn man will, geht das alles", ist sich Weiderbauer sicher.
Ein letztes Ass im Ärmel Weiderbauers ist außerdem der Kostenpunkt:
"Im Vergleich zum jetzigen verstaubten Schulsystem, würde die Grüne Schule dem Staat 2.000 Euro weniger pro Kind kosten."

Mit im Tour-Gepäck ist auch ein Online-Gewinnspiel, wo es unter anderem eine Reise nach Finnland oder ein E-Bike zu gewinnen gibt. Die nächsten Tour-Stopps sind morgen um 14 Uhr am Kirchenplatz 12 in Horn und am Samstag um 10 Uhr am Dreifaltigkeitsplatz in Zwettl. Alles Infos unter www.born2learn.at

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Grüner Klub im NÖ Landtag
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