ORF als Lobbyist der Mietervereinigung - bewusste Falschinformation oder nur schlecht recherchiert?

Auch schlechte Nachrede wird die Qualitätsoffensive der Immobilientreuhänder nicht stoppen

Wien (OTS) - Eine aktuelle Aufklärungssendung des ORF fühlte sich fachlich ausreichend kompetent, eine Reportage über das Fehlverhalten von Immobilienmaklern zu präsentieren. Im Vordergrund der Reportage stand aber weniger Aufklärung der Konsumenten als vielmehr eine Werbeplattform für den Präsidenten der Wiener Mietervereinigung zu bieten. Die angekündigte Aufklärungsreportage über falsche Abrechnung von Mietprovisionen rückte das Fehlverhalten einiger weniger in den Vordergrund und wurde exemplarisch immer wieder ins Licht der Kamera gerückt. Dass 60% der ausgewählten Unternehmen - natürlich immer noch zu wenig aber doch - richtig beraten haben, wurde lediglich in einem Beisatz erwähnt. Der Gipfel der "Aufklärungssendung" war aber die inkompetente Frage des, Reporters , warum der Makler die falsche Provision und nicht Nettomieten verrechne - und lieferte damit eine ebenfalls falsche Aussage zur Richtigkeit der Provisionsberechnung, die politisch wohl der Intention der Mietervereinigung entsprechen sollte.

Genau diese Art von Reportage und Stimmungsmache gegen einen Berufsstand, ist der Grund für eine breit angelegte Qualitätsoffensive der Immobilienbranche. Die Zeit ist reif geworden, nicht in alten Umständen und Ansichten zu verharren, sondern aufzubrechen in eine Zukunft, die von Kompetenz, Qualität und Professionalität geprägt sein wird.

"Die Immobiliencard ist ein erster Schritt in die richtige Richtung!" stellt Christian Hrdliczka, Vorsitzender der Fachvereinigung Immobilien des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes und FGOStv. der WK Wien fest. "Es ist längst an der Zeit den Kunden aufzuzeigen, dass unsere Branche seit langem kein Tummelplatz von Glücksrittern und Abzockern ist, sondern von professionellen, ausgebildeten Menschen belebt ist und einige wenige "Möchtegernmakler" die Ausnahme und nicht die Regel sind." Deshalb verfügen die seriösen Immobilientreuhänder und deren Mitarbeiter über eine Immobiliencard. Die Immobiliencard ist ein Werkzeug, welches Kunden Sicherheit geben soll, es mit einem gewerberechtlich einwandfrei und ausgebildeten Partner in Immobilienfragen tun zu haben. "Der SWV Immobilien distanziert sich von sämtlichen Aussagen und Aktionen, welche eine rechtlich nicht einwandfreie Vorgangsweise empfehlen", sagt Hrdliczka und ruft alle Immobilientreuhänder auf, sich ihres Wertes endlich bewusst zu werden und gemeinsam in eine neue, erfolgreiche Zukunft aufzubrechen.

"Lassen wir den Kunden nicht nur König sein, sondern zeigen wir es ihm auch!" schließt Hrdliczka.

Kunden sind aufgerufen, diesen Weg aktiv mitzugehen und die Qualitätsoffensive zu unterstützen. Zum einen indem sie nach ausgewiesenen qualifizierten Beratern suchen und diese beauftragen, zum anderen indem sie diese weiter empfehlen, wenn sie gut beraten wurden.

Rückfragen & Kontakt:

Stefan Kögl
01 522 47 66 DW 25
Stefan.koegl@swv.org

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | WVW0001