AktionsGemeinschaft Uni Wien: Mögliche Privatisierungen müssen Universitäten zu Gute kommen

Finanzielle Notsituationen der Universitäten könnte nachhaltig gelöst werden

Wien (OTS) - Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Dr.
Leitl, Wirtschaftskammerpräsident, und Dr. Veit Sorger, Präsident der Industriellenvereinigung, bezüglich einer Privatisierungsinitiative in Österreich fordert Mag. Walter Gerhard Hatzenbichler, Obmann der AktionsGemeinschaft an der Universität Wien, die potentiellen freiwerdenden finanziellen Mittel für den Hochschulsektor ein.

Forschungsergebnisse von WIFO sowie vom Economica Institut sehen ein enormes Privatierungspotential in Österreich: "Damit könne der Staatshaushalt wieder ins Lot gebracht werden, die Zinsenlast gesenkt werden und Handlungsspielräume für Zukunftsinvestitionen bei Forschung und Bildung geschaffen werden", so die beiden Präsidenten.

"Alle nachhaltigen Möglichkeiten zur Universitätsfinanzierung müssen offen diskutiert werden. Österreich könnte die finanzielle Unterstützung von Studierenden ausbauen und sich endlich im Spitzenfeld von Forschung, Bildung und Innovation positionieren. Wenn sich durch die Nutzung des Privatisierungspotentials von ungefähr 20 Milliarden Euro die jährlichen Zinszahlungen des Staates tatsächlich um eine Milliarde Euro verringern - wie von Leitl und Sorger angeführt - so bräuchten Österreichs Universitäten nicht mehr um jeden Cent kämpfen. Die Forderung der beiden Präsidenten, die freiwerdenden Mittel in die Zukunft des Landes, also Bildung, Forschung und Entwicklung zu investieren, können wir voll inhaltlich unterstützen. Mit diesen Summen könnten die Universitäten ausreichend finanziert und die sozialen und leistungsbezogenen Beihilfeprogramme für Studierende ausgebaut werden!", so Hatzenbichler abschließend.

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Mag. Walter Gerhard Hatzenbichler, Obmann der AktionsGemeinschaft Universität Wien
Telefon: 0699 1909 6611
Email: walter.hatzenbichler@ag-uniwien.at

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