• 04.05.2011, 12:05:50
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  • OTS0175 OTW0175

H.P. Martin zu AKW-Stresstests: "EU-Lobbyisten stoppen, um AKWs zu stoppen"

EU-Kommission kann dagegen halten / Der große EU-Atomschwindel muss beendet werden / EU-Kommissar Hahn ist gefordert / Parlamentarische Anfrage

Brüssel (OTS) - Der unabhängige EU-Abgeordnete H.P. Martin
erklärt: "Die EU-Kommission könnte sich jetzt bewähren, wenn sie sich
nicht auf den heute bekannt gewordenen Vorschlag der nationalen
AKW-Aufsichtsbehörden einlässt, der von den nationalen
Energieministern am Dienstag in Ungarn beraten wurde.

Stresstests nur zu Naturkatastrophen sind keineswegs ausreichend.
Vielmehr bedarf es eines Kriterienkataloges, der sich nach den
jeweils strengsten Sicherheitsvorschriften für die einzelnen
Reaktortypen richtet. EU-Lobbyisten müssen bei den nunmehr konkreter
werdenden Beratungen in Brüssel gestoppt werden, um so schnell wie
möglich den Ausstieg aus der Atomindustrie in so vielen Staaten wie
möglich zu erreichen.

Eine Energiewende kann nur funktionieren, wenn im EU-Budget
Milliardenbeträge umgeschichtet werden. EU-Kommissar Johannes Hahn
kann dazu einen unverzichtbaren Beitrag leisten. Zumindest zehn
Prozent der derzeit jährlich 51 Milliarden Euro werden aus dem
Regional- und Kohäsionsfonds zur Anschubfinanzierung für neue
Stromnetze benötigt. Eine entsprechende parlamentarische Anfrage
wurde von mir eingebracht", so H.P. Martin, der jahrelang
Aufsichtsratsmitglied bei Greenpeace in Deutschland war und ist
Mitbegründer des österreichischen Ökologie-Instituts.

Siehe zum "großen EU-Atomschwindel" auch die grundsätzliche
Aussendung von H.P. Martin OTS0127 vom 18. März 2011

Rückfragehinweis:
Büro Dr. Martin
[email protected]
0043-664-201 80 37

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