H.P. Martin zu AKW-Stresstests: "EU-Lobbyisten stoppen, um AKWs zu stoppen"

EU-Kommission kann dagegen halten / Der große EU-Atomschwindel muss beendet werden / EU-Kommissar Hahn ist gefordert / Parlamentarische Anfrage

Brüssel (OTS) - Der unabhängige EU-Abgeordnete H.P. Martin erklärt: "Die EU-Kommission könnte sich jetzt bewähren, wenn sie sich nicht auf den heute bekannt gewordenen Vorschlag der nationalen AKW-Aufsichtsbehörden einlässt, der von den nationalen Energieministern am Dienstag in Ungarn beraten wurde.

Stresstests nur zu Naturkatastrophen sind keineswegs ausreichend. Vielmehr bedarf es eines Kriterienkataloges, der sich nach den jeweils strengsten Sicherheitsvorschriften für die einzelnen Reaktortypen richtet. EU-Lobbyisten müssen bei den nunmehr konkreter werdenden Beratungen in Brüssel gestoppt werden, um so schnell wie möglich den Ausstieg aus der Atomindustrie in so vielen Staaten wie möglich zu erreichen.

Eine Energiewende kann nur funktionieren, wenn im EU-Budget Milliardenbeträge umgeschichtet werden. EU-Kommissar Johannes Hahn kann dazu einen unverzichtbaren Beitrag leisten. Zumindest zehn Prozent der derzeit jährlich 51 Milliarden Euro werden aus dem Regional- und Kohäsionsfonds zur Anschubfinanzierung für neue Stromnetze benötigt. Eine entsprechende parlamentarische Anfrage wurde von mir eingebracht", so H.P. Martin, der jahrelang Aufsichtsratsmitglied bei Greenpeace in Deutschland war und ist Mitbegründer des österreichischen Ökologie-Instituts.

Siehe zum "großen EU-Atomschwindel" auch die grundsätzliche Aussendung von H.P. Martin OTS0127 vom 18. März 2011

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