• 02.05.2011, 09:38:01
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Anleihenprospekte: Kein Effektivzins, dafür viel Fachchinesisch

Wien (OTS) - Auf der Suche nach höheren Zinsen bei überschaubarem
Risiko landen derzeit viele Anleger bei Unternehmensanleihen. Die
gesetzlich vorgeschriebenen Informationen in den Anleiheprospekten
klären potenzielle Käufer allerdings meist nur unzureichend auf. So
sind viele Prospekte - gesetzlich zulässig - nur in Englisch
verfasst. Auch der für den Anleger wichtige Hinweis, dass der
Emittent über kein Rating verfügt, taucht meist erst als einer der
unzähligen Unterpunkte zum Emittentenrisiko auf. Was vielen
unerfahrenen Anlegern auch nicht klar ist: Nicht nur der Zinssatz,
auch der Ausgabe- und Rückkaufpreis sind für die Rendite wesentlich,
ebenso die Spesen (z.B. Verkaufsprovision der Banken). Und derzeit
gibt es - im Gegensatz zu Privatkrediten - keine Pflicht zur Angabe
einer Effektivrendite im Prospekt. Lesen Sie mehr zu den Tücken von
Unternehmensanleihen im neuen GEWINN.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsmagazin GEWINN, Redaktion
Gertie Schalk, 1070 Wien, Stiftgasse 31
Tel. 01/521 24-48, E-Mail: [email protected]

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