• 02.05.2011, 09:36:15
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Spekulieren mit Steuervorteil

Wien (OTS) - Da kündigt Kanzler Werner Faymann am 1. Mai großartig
weitere Attacken gegen Spekulanten an und drängt auf "Einführung
einer EU-weiten Finanztransaktionssteuer". Tatsächlich wird - wie das
Wirtschaftmagazin GEWINN berichtet - an einer Verordnung gebastelt,
die gerade die intransparenten, außerbörslichen Finanzgeschäfte
steuerlich bevorteilt.

Weil die Einhebung der Kapitalertragsteuer bei nicht
standardisierten, außerbörslich gehandelten Finanzderivaten (CFDs,
Optionsscheine, Futures, Swaps) zu komplex für die Depotbanken wäre,
will man darauf verzichten. Auch Fremdwährungskonten sollen aus
diesem Grund von der neuen Vermögenszuwachssteuer ausgenommen werden.
Damit bevorzugt die österreichische Wertpapiersteuer steuerlich
ausgerechnet jene außerbörslichen "Over the Counter"-Geschäfte, die
die EU stärker reguliert sehen will.

Österreich will entsprechende Finanzderivate, also Swaps, Contract
for Difference (CFD's), Optionsscheine und Futures ,
höchstwahrscheinlich per Verordnung Anfang Juli - von der KESt
ausnehmen. In der Steuererklärung müssen die Erträge allerdings -
wie schon bisher die Spekulationsgewinne - angegeben werden. Bei
Fremdwährungskonten soll aber nicht einmal dies notwendig sein. Lesen
Sie im neuen GEWINN mehr über die Steuervorteile von versierten
Vieltradern.

Rückfragehinweis:
Wirtschaftsmagazin GEWINN, Redaktion
Gertie Schalk, 1070 Wien, Stiftgasse 31
Tel. 01/521 24-48, E-Mail: [email protected]

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