- 30.04.2011, 09:50:13
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H.P. Martin zu "Profil"-BerichtOTS-0005/30042011: "Support and Solutions ist professionelles Dienstleister-Netzwerk"
Weise unhaltbare Unterstellungen scharf zurück/ Das politische Projekt der "Liste Martin"
Bregenz (OTS) - Der unabhängige EU-Abgeordnete Hans-Peter Martin
stellt fest: Support and Solutionsist eine Dienstleistungsfirma, die
mit verschiedenen Consultern und Firmen zusammenarbeitet, aber selbst
nicht an die Öffentlichkeit tritt.
Hartmut Deutschmann hat Psychologie studiert und ist seit 1997
erfolgreicher Unternehmensberater. Er stellt als Geschäftsführer der
Firma MTO mit 80 festen Mitarbeitern der Support and Solutions ein
breites Know-how und Ressourcen zur Verfügung. Zu den Partnern zählen
Universitäten und international erfolgreiche Beratungsunternehmen.
Das Support and Solutions-Netzwerk hat für die "Liste Martin" über
Jahre hinweg unter anderem folgende Leistungen erbracht: strategische
Planung und Beratung, Mitarbeit an einer internationalen Kandidatur
freier Bürgergruppen bei den Europawahlen 2009 und Mediencoaching.
Das Support and Solutions-Netzwerk ist für die "Liste Martin" das,
was für den Wiener Bürgermeister Michael Häupl der mit
Millionenbeträgen honorierte US-Berater Stanley Greenberg ist - nur
viel kostengünstiger.
Erneut zitiert "Profil" auf der Basis der Martin Ehrenhauser zur
Verfügung stehenden, illegal beschafften E-Mails nur aus Entwürfen
für die Abrechnung bei den amtlichen Prüfern, und es werden daraus
wiederum völlig falsche Schlüsse gezogen. Dies gilt auch für den
Entwurf eines Leistungsverzeichnisses, das "Profil" offenbar auch
vorliegt.
Unrichtig ist unter anderem, dass entsprechende Arbeitsunterlagen
erst zur Verfügung standen, als die Prüfer Nachweise verlangten. Sie
bildeten vielmehr seit Jahren eine der Grundlagen, auf denen die
erfolgreiche Beratungstätigkeit erfolgte. Das Support and
Solutions-Netzwerk erbrachte seine Leistungen im Rahmen einer
umfassenden Leistungsvereinbarung, die den Prüfern vorliegt.
Auch wurden nicht, wie von "Profil" behauptet, 832.800 Euro an das
Support and Solutions-Netzwerk überwiesen, sondern 694.000 Euro.
Ohne die professionelle Arbeit des Support and
Solutions-Netzwerks, verschiedenen anderen Dienstleistern und meiner
hoch qualifizierten und politikerfahrenen Ehefrau hätte es die
Kandidatur der "Liste Martin" 2009 nie geben können. Meine Frau war
etwa bereits bei den deutschen "Grünen" an der Vorbereitung von
Landes- und Bundesparteitagen beteiligt. Dennoch hat sie außer einem
Kostenersatz, der unter ihren tatsächlichen Aufwendungen lag, kein
Geld erhalten.
Gerade bei einem Projekt wie der "Liste Martin" ist ein
langjähriges, persönliches Vertrauensverhältnis mit Dienstleistern
unverzichtbar. Dies gilt umso mehr, wenn eingeladene Kandidaten auf
der "Liste Martin" sich so schwankend verhalten, wie dies bei Martin
Ehrenhauser im Frühjahr 2009 der Fall war.
Im März erklärte er noch, dass er plötzlich doch nicht zur
Verfügung stehen werde. Bei der Auftaktspressekonferenz Ende April
2009 begründete er hinter meinem Rücken seine unerwartete Absage so:
"Ich werde meinen Kopf doch nicht für ein Projekt hinhalten, an das
ich nicht glaube."
Als es dann gut lief, war er am letztmöglichen Tag, dem 4. Mai
2009, dann doch wieder bereit, anzutreten. Hätte ich keine
tatsächlich verlässlichen, professionellen Mitarbeiter im
Hintergrund, hätte es den EU-Wahlkampf 2009 gar nicht geben können.
Auch hatte Ehrenhauser keine Kenntnis über die Abläufe und Kosten,
die entstanden, als sich die "Liste Martin" im Jahr 2008 und bis
April 2009 intensiv bemühte, zumindest in Frankreich und Deutschland
eine länderübergreifende Kandidatur mit verschiedenen anderen,
unabhängigen Gruppen bei der EU-Wahl 2009 zustande zu bringen. Das
war auch nicht seine Aufgabe, denn er war eben nur parlamentarischer
Mitarbeiter. Auch Wahlkampfleiter war er im Gegensatz zu seinen
Behauptungen nicht.
Politische Konsequenzen
Ehrenhausers haltloser Rundumschlag hilft nur den politischen
Gegnern Rechtsaußen, gegen die das Projekt der "Liste Martin" doch
zentral gerichtet ist und schon sehr schöne Erfolge feiern konnte.
Die jeweiligen "EU-Enthüllungen" und "Aufdeckungen" waren doch nie
Selbstzweck, sondern Mobilisierungszweck in Richtung EU-Reform und
mehr Demokratie und Subsidiarität. Mit meinem anhaltenden Engagement
holte ich im Laufe der Wahlgänge hunderttausende Wähler aus dem
Nichtwählerbereich zurück und konnte vor allem Protestwähler
überzeugen, die ansonsten die FPÖ gewählt hätten. Zuletzt bekam die
"Liste Martin" mehr als 500.000 Stimmen. Was für eine ungeheure
Verantwortung! Im EU-Parlament vertrete ich proeuropäische, aber
EU-kritische Positionen.
Seit 2009 arbeite ich im Wirtschaftsausschuss daran, was mir die
Publizisten Peter Michael Lingens und Peter Pelinka nach dem
EU-Wahlsieg auf den Weg gegeben haben - siehe www.hpmartin.net -
Sichtweisen.
Die erneut haltlosen Vorwürfe Ehrenhausers via "Profil" werden nun
von der unabhängigen Staatsanwaltschaft in Wien geprüft. Zur Klärung
unterstütze ich selbstverständlich die Aufhebung meiner Immunität.
Die politische Arbeit, für die mich die Wähler nach Brüssel und
Straßburg geschickt haben, werde ich mit Engagement fortsetzen -
trotz der Heckenschützen Martin Ehrenhauser und dessen Büroleiter
Florian Schweitzer.
Rückfragehinweis:
Büro Dr. Martin
mailto:[email protected]
Tel.: 0043-664-201 80 37
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